Sie denke, ihr Mann hätte ihr früher oder später etwas angetan. In der staatsanwaltlichen Befragung führte sie aus, ihre Familie habe bei der Trennung erfahren, wie schlecht sie von ihrem Ehemann behandelt worden sei. Als sie nach der Trennung zu ihm zurückgekehrt sei, sei alles nur noch schlimmer geworden (AS 865). Sie habe ihrer Familie nichts mehr sagen dürfen. Ihr Vater habe zwar immer wieder gefragt, sie habe ihn aber angelogen und gesagt, es laufe gut. Sie habe Angst gehabt, wenn ihr Vater mit ihrem Ehemann würde sprechen wollen, dass dieser ihn erschiessen würde. Er und seine Familie hätten sie kontrolliert.