Er absolviert das R&R-Training und geht zudem seit November 2016 ein Mal pro Woche in die Therapie. Das sind erfreuliche Ansätze und sie sind vom Gutachter auch als solche gewürdigt worden. Es ist aber vor dem Hintergrund der ausgesprochen schlechten und überdauernden Legalprognose völlig ausgeschlossen, allein aufgrund eines nach rund sechs Jahren Gefangenschaft endlich eingetretenen Normalverhaltens des Beschuldigten während nun rund einem Jahr über die Empfehlung des Gutachters hinweg auf eine ambulante Therapie zu schliessen.