Offen sei aber, ob die Ablehnung tatsächlich so stark sei, wie sie heute vorgetragen worden sei. Das könne man erst sagen, wenn ein Versuch unternommen worden sei. Die Option einer Massnahme für junge Erwachsene sei angesichts des Störungsbildes aussichtslos. Das sei eben ein therapeutisches Setting; das sei schon versucht worden. Eine ambulante vollzugsbegleitende Behandlung sei auch aussichtslos, weil es vorwiegend auf verbale Installationsfähigkeiten im Einzelsetting ankomme. Es brauche ein Gruppensetting, einen milieutherapeutischen Ansatz. Da seien die Aussichten gering, aber es sei nicht aussichtslos. Sie würden dann aussichtslos, wenn die Integration in das Setting abgelehnt werde.