Auch habe er die Persönlichkeitsstörungsdiagnose abgelehnt und unmissverständlich klar gemacht, er sei nicht bereit, Medikamente zu nehmen, wie das im Gutachten empfohlen werde. Es habe sich bei ihm eine deutliche Verharmlosung eigener Fehlhandlungen gezeigt, während er sich immer als ungerecht behandelt und als Opfer der äusseren Umstände angesehen habe. Es sei im Jahresverlauf dann zu insgesamt 6 psychiatrischen und psychologischen Konsultationen gekommen, wobei der Beschuldigte immer bekräftigt habe, keine eigentliche Therapie zu benötigen, jedoch in ambivalenter Art und Weise trotzdem nach therapeutischen Gesprächen gefragt habe.