Das Fälschen im engeren Sinne ist das Herstellen einer unechten Urkunde. Die Urkunde ist regelmässig unecht, wenn der Urheber sie mit einem falschen, ihm nicht zustehenden Namen unterzeichnet, etwa eine fremde Unterschrift nachahmt (Markus Boog in: BSK StGB II, Art. 251 StGB N 9). Die Nachahmung einer fremden Unterschrift ist idealtypisch für das Fälschen einer Urkunde (Stefan Trechsel/Lorenz Erni in: Stefan Trechsel/Mark Pieth [Hrsg.], Praxiskommentar Schweizerisches Strafgesetzbuch, 2. Aufl., Zürich/St. Gallen 2013, nachfolgend zitiert: «PK StGB», Art. 251 StGB N 3). Falschbeurkundung ist demgegenüber die Errichtung einer echten, aber inhaltlich unwahren Urkunde.