Nicht vergleichbar ist die Situation einer KMU wie der E. AG mit 36 Mitarbeitern auch mit einzelnen Grosskonzernen, welche sich tatsächlich politische Lobbyisten leisten, darunter allenfalls auch (in aller Regel schon gewählte) Bundesparlamentarier: Es handelt sich dabei um Konzerne mit Milliardenumsätzen, bei denen diese Kosten einen verschwindend kleinen Anteil an Umsatz und Gewinn ausmachen. Darüber hinaus ist auch offenkundig, dass solche Firmen angesichts ihrer volkswirtschaftlichen Bedeutung stärker und direkter von politischen Entscheiden betroffen sind. Gleiches gilt für die im Parteivortrag vor Obergericht erwähnte KKW Gösgen AG.