{"Signatur": "SO_OG_006", "Spider": "SO_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2020-02-18", "HTML": {"Datei": "SO_Omni/SO_OG_006_STBEJ-2019-3_2020-02-18.html", "URL": "https://gerichtsentscheide.so.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=7001&Parametername=WEB&Schema=JGWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=143944&W10_KEY=11060384&nTrefferzeile=17&Template=/simple/search_result_document.html", "Checksum": "2ce44103c9981cac03c4bbcb712ac3cd"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["STBEJ.2019.3"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Solothurn Obergericht Strafkammer 18.02.2020 STBEJ.2019.3"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Obergericht Strafkammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure  Strafkammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta  Strafkammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Betrug, Urkundenfälschung, etc."}], "ScrapyJob": "446973/56/2692", "Zeit UTC": "20.03.2026 00:06:50", "Checksum": "8a47b461dd8d2eb0081c560ca4190a6b", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Solothurn Obergericht Strafkammer 18.02.2020 STBEJ.2019.3\nRegeste:\nBetrug, Urkundenfälschung, etc.\n\n\n4. Für A.___ wird eine ambulante Behandlung und Persönliche Betreuung durch die Bezugsperson der Jugendanwaltschaft angeordnet.\n5. Es wird festgestellt, dass das kantonale Jugendgericht das Beschleunigungsgebot verletzt hat.\n6. A.___ wird zu einem Freiheitsentzug von 20 Wochen verurteilt.\n7. A.___ werden die erstandene Untersuchungshaft von 26 Tagen (28.10.2016 - 16.11.2016; 24.7.2017 - 31.7.2017) sowie die stationäre Beobachtung und die (vorsorgliche) Unterbringung an den Freiheitsentzug angerechnet.\nEs wird festgestellt, dass der Freiheitsentzug aufgrund dieser Anrechnung vollständig abgegolten ist.\n8. Es wird festgestellt, dass gemäss rechtskräftiger Ziffer 7 des erstinstanzlichen Urteils die folgenden bei A.___ sichergestellten Gegenstände (aufbewahrt bei der Polizei Kanton Solothurn, Fachbereich Asservate) eingezogen worden und durch die Polizei Kanton Solothurn nach Rechtskraft des Urteils zu vernichten sind:\na) 1 Kreditkarte Mastercard Zürcher Kantonalbank,\nb) 2 Kreditkarten Mastercard Cornercard,\nc) 1 Kreditkarte Mastercard YUNA,\nd) 2 Kreditkarten Mastercard VIABUY,\ne) 1 Kreditkarte Mastercard ok,\nf) 1 Kreditkarte Visa Cornercard ok,\ng) 1 Kreditkarte Mastercard VIABUY (gold),\nh) 1 Kreditkarte Mastercard VIABUY (schwarz),\ni) 1 Kreditkarte Mastercard Raiffeisen young (schwarz),\nj) 1 Kreditkarte Mastercard Raiffeisen Raiffeisen,\nk) 1 Kreditkarte Mastercard UBS Prepaid (silbern),\nl) 1 Kreditkarte Miles & More (Star Alliance),\nm) 1 Maestro-Karte Neue Aargauer Bank,\nn) 1 Maestro-Karte Migrosbank m-card,\no) 1 Maestro-Karte Credit Suisse bonviva,\np) 1 Maestro-Karte UBS (silbern),\nq) 1 Maestro-Karte Credit Suisse Viva (rot),\nr) Garantieschein RADO,\ns) elektronischer Schlüssel Assa Abloy,\nt) SIM-Trägerkarte G.___ (inkl. SIM-Karte),\nu) Quittung Credit Suisse, [Ort 1], vom 30. Juni 2017.\n9. Es wird festgestellt, dass gemäss rechtskräftiger Ziff. 8 des erstinstanzlichen Urteils die Kontosperren betreffend die nachfolgenden Konten, lautend auf A.___, bei der Cornèr Bank AG, Lugano, aufgehoben und den Geschädigten nach Rechtskraft des Urteils die folgenden Beträge zur Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands ausbezahlt werden:\na) Konto Mastercard Nr. […]: CHF 673.60,\nb) Konto Visacard Nr. […]: CHF 56.80,\nc) Konto Visacard Nr. […]: CHF 719.40.\n10. Es wird festgestellt, dass gemäss rechtskräftiger Ziff. 9 des erstinstanzlichen Urteils die Schadenersatzforderung von E.___ gegenüber A.___ auf den Zivilweg verwiesen worden ist.\n11. Es wird festgestellt, dass gemäss rechtskräftiger Ziff. 10 des erstinstanzlichen Urteils die Schadenersatzforderung der F.___AG gegenüber A.___ auf den Zivilweg verwiesen worden ist.\n12. Es wird festgestellt, dass gemäss der diesbezüglich rechtskräftigen Ziff. 11 des erstinstanzlichen Urteils die Entschädigung des amtlichen Verteidigers von A.___, Rechtsanwalt Severin Bellwald, auf total CHF 24'588.20 festgesetzt und zufolge amtlicher Verteidigung vom Staat Solothurn, vertreten durch die Zentrale Gerichtskasse, bezahlt worden ist.\nAuf den Rückforderungsanspruch des Staates gegenüber A.___ wird verzichtet.\n13. Die Entschädigung des amtlichen Verteidigers von A.___, Rechtsanwalt Severin Bellwald, wird für das Berufungsverfahren auf total CHF 4'330.40 (Aufwand: CHF 3'855.00; Auslagen CHF: 165.80; 7,7 % MWST: CHF 309.60) festgesetzt. Diese Kosten gehen endgültig zu Lasten des Staates.\n14. An die Kosten des erstinstanzlichen Verfahrens mit einer Urteilsgebühr von CHF 1'400.00, total CHF 21'470.00, hat A.___ CHF 1'000.00 zu bezahlen. Die übrigen Kosten von CHF 20'470.00 gehen zu Lasten des Staates.\n15. Die Kosten des Berufungsverfahrens gehen zu Lasten des Staates.\nRechtsmittel: Gegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Erhalt des begründeten Urteils beim Bundesgericht Beschwerde in Strafsachen eingereicht werden (Adresse: 1000 Lausanne 14). Die Frist beginnt am Tag nach dem Empfang des begründeten Urteils zu laufen und wird durch rechtzeitige Aufgabe bei der Post gewahrt. Die Frist ist nicht erstreckbar. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten. Für die weiteren Voraussetzungen sind die Art. 78 ff. und 90 ff. des Bundesgerichtsgesetzes massgeblich.\nGegen den Entscheid betreffend Entschädigung der amtlichen Verteidigung (Art. 135 Abs. 3 lit. b StPO) und der unentgeltlichen Rechtsbeistandschaft im Rechtsmittelverfahren (Art. 138 Abs. 1 i.V.m. Art. 135 Abs. 3 lit. b StPO) kann innert 10 Tagen seit Erhalt des begründeten Urteils beim Bundesstrafgericht Beschwerde eingereicht werden (Adresse: Postfach 2720, 6501 Bellinzona).\nIm Namen der Strafkammer des Obergerichts\nDer Präsident Die Gerichtsschreiberin\nMarti Lupi De Bruycker"}