{"Signatur": "SO_OG_006", "Spider": "SO_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2006-05-08", "HTML": {"Datei": "SO_Omni/SO_OG_006_STAPA-2004-51_2006-05-08.html", "URL": "https://gerichtsentscheide.so.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=7001&Parametername=WEB&Schema=JGWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=96455&W10_KEY=11060384&nTrefferzeile=1&Template=/simple/search_result_document.html", "Checksum": "367f71caef60943856a4e16508ee49dc"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["STAPA.2004.51", "E. A"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Solothurn Obergericht Strafkammer 08.05.2006 STAPA.2004.51 (E. A)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Obergericht Strafkammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure  Strafkammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta  Strafkammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Geldwäscherei, qualifizierte Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über die Betäubungsmittel"}], "ScrapyJob": "446973/56/2692", "Zeit UTC": "19.03.2026 23:58:47", "Checksum": "9ff72cc6ce38be606622dc6212115a0f", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Solothurn Obergericht Strafkammer 08.05.2006 STAPA.2004.51 (E. A)\nRegeste:\nGeldwäscherei, qualifizierte Widerhandlung gegen das Bundesgesetz über die Betäubungsmittel\n\nSOG 2006 Nr. 14\n§ 165 StPO, Art. 19 Ziff. 2 lit. b BetmG, Art. 305bis Ziff. 2 Abs. 2 lit. b StGB. Das Verbot der reformatio in peius bezieht sich nur auf das Strafmass, nicht auch auf die rechtliche Qualifikation (E. A). Aus der Bandenmässigkeit beim Betäubungsmittelhandel darf hinsichtlich der anschliessenden Geldwäscherei nicht automatisch auf bandenmässige Tatbegehung geschlossen werden (E. B).\nSachverhalt:\nMit Schlussverfügung des Untersuchungsrichters vom 8. Oktober 2004 wurden C. und R. wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (BetmG, SR 812.121) und Geldwäscherei beschuldigt. Sie sollen als Mitglied einer Bande gewerbsmässig grosse Mengen Kokain eingeführt und gehandelt sowie die Einziehung und Auffindung des Erlöses vereitelt haben. Das Amtsgericht sprach C. und R. am 24. November 2004 wegen eines Verbrechens gegen das BetmG und Geldwäscherei schuldig. Hinsichtlich der Betäubungsmitteldelikte erachtete es die Qualifikationsmerkmale des schweren Falles und des gewerbsmässigen Handels im Sinne von Art. 19 Ziff. 2 lit. a und c BetmG als erfüllt, nicht aber dasjenige der Bandenmässigkeit gemäss lit. b. Die Strafkammer spricht die Beschuldigten auch wegen bandenmässiger Begehung schuldig.\nAus den Erwägungen:\n"}