Die Mutter hätte nach wie vor ein Anrecht darauf, bei wichtigen Entscheidungen vorgängig informiert zu werden. Sie könnte sich nach wie vor ihre eigene Meinung bilden und diese den Kindern bei ihren Besuchen auch mitteilen. Dass sie nicht mehr in die Entscheidfindung eingebunden wäre, sondern ihre Meinung einfach übergangen werden könnte, dürfte das Konfliktpotential eher noch fördern und die Kinder wären nach wie vor demselben Loyalitätskonflikt zwischen ihren Eltern ausgesetzt. Die Mutter habe trotz Fremdplatzierung regelmässigen Kontakt zu ihren Kindern und nehme Anteil an deren Leben. Ihre Meinung zu wesentlichen Fragen des Kindeswohls könne die Kinder massgeblich beeinflussen.