{"Signatur": "SO_OG_004", "Spider": "SO_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2017-12-14", "HTML": {"Datei": "SO_Omni/SO_OG_004_ZKBER-2016-66_2017-12-14.html", "URL": "https://gerichtsentscheide.so.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=7001&Parametername=WEB&Schema=JGWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=136435&W10_KEY=11060384&nTrefferzeile=37&Template=/simple/search_result_document.html", "Checksum": "b792428f2586db5925f471d14f0486fd"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["ZKBER.2016.66"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Solothurn Obergericht Zivilkammer 14.12.2017 ZKBER.2016.66"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Obergericht Zivilkammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure  Zivilkammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta  Zivilkammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Scheidung auf Klage"}], "ScrapyJob": "446973/56/2692", "Zeit UTC": "19.03.2026 23:37:34", "Checksum": "b268722b58082a1e38d17d530cd7e32e", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Solothurn Obergericht Zivilkammer 14.12.2017 ZKBER.2016.66\nRegeste:\nScheidung auf Klage\n\nV.\n1. Zusammenfassend ist festzustellen, dass die Berufungen beider Parteien teilweise gutzuheissen sind. Ziffer 5 und 6 des Urteils des Amtsgerichtspräsidenten von Bucheggberg-Wasseramt vom 16. Juni 2016 sind aufzuheben und die Unterhaltsbeiträge sind ab Rechtsraft dieses Urteils neu festzusetzen. Dabei sind die hievor festgesetzten Beträge ab- bzw. aufzurunden:\n- Der Unterhaltsbeitrag für die Tochter C.___ beträgt CHF 1'435.00.\n- Der Unterhaltsbeitrag für D.___ bis 31. Juli 2018 beträgt CHF 1’960.00 (davon Betreuungsunterhalt CHF 725.00). Ab 1. August 2018 beträgt der Unterhaltsbeitrag CHF 1'235.00. Ab 1. Januar 2021 beträgt der Unterhaltseitrag CHF 1'435.00\n- Der Unterhaltsbeitrag für die Tochter E.___ beträgt bis 31. Dezember 2019 CHF 1’960.00 (davon Betreuungsunterhalt CHF 725.00). Ab 1. Januar 2020 beträgt der Unterhaltsbeitrag CHF 1'235.00 und ab 1. Januar 2022 CHF 1'435.00. die Unterhaltspflicht für die Töchter dauert bis zum Abschluss einer angemessenen Erstausbildung, längstens bis zum 25. Altersjahr.\n2. Der nacheheliche Unterhaltsbeitrag für die Ehefrau beträgt\n|\n- ab Rechtskraft dieses Urteils bis 31. Juli 2018 |\nCHF 2'550.00 |\n|\n- vom 1. August 2018 bis 31. Dezember 2019 |\nCHF 3'300.00 |\n|\n- vom 1. Januar 2020 bis AHV-Alter des Ehemannes |\nCHF 2'800.00 |\n3. Bei der Festsetzung der Unterhaltsbeiträge wurde von folgenden Werten ausgegangen:\nEinkommen (netto pro Monat, inkl. 13. Monatslohn, exkl. KZ):\n|\n- A.___ (Lohnausweis 2016) |\nCHF 16'650.00 |\n|\n- B.___ (bis 31. Dezember 2019) |\nCHF 1'300.00 |\n|\n- B.___ (ab 1. Januar 2020) |\nCHF 2'600.00 |\n4. Beide Berufungen sind teilweise gutzuheissen. Die Aufteilung der Kosten der obergerichtlichen Verfahren von CHF 6'000.00 sind dem Ausgang entsprechend und in Anbetracht des familienrechtlichen Charakters der Streitsache den Parteien je hälftig aufzuerlegen. Die Kosten der abzuweisenden Anschlussberufung von CHF 500.00 hat der Ehemann zu übernehmen. Die von den Parteien zu tragenden Kosten werden mit den Kostenvorschüssen in gleicher Höhe verrechnet.\nDie Parteikosten sind entsprechend wettzuschlagen.\nDemnach wird erkannt:\n1. Beide Berufungen werden teilweise gutgeheissen.\n2. Ziffer 5 des Urteils des Amtsgerichtspräsidenten von Bucheggberg-Wasseramt vom 16. Juni 2016 wird aufgehoben und lautet neu wie folgt:\na) A.___ hat für C.___ ab Rechtskraft dieses Urteils einen monatlichen und monatlich vorauszahlbaren Unterhaltsbeitrag von CHF 1'435.00 zu bezahlen.\nb) A.___ hat für D.___ ab Rechtskraft dieses Urteils folgende monatlichen und monatlich vorauszahlbaren Unterhaltsbeiträge zu bezahlen:\n- ab Rechtskraft dieses Urteils bis 31. Juli 2018 CHF 1'960.00.\nvom Betrag von CHF 1'960.00 dienen CHF 725.00\nder Gewährleistung der Betreuung durch die Mutter.\n- ab 1. August 2018 bis 31. Dezember 2020 CHF 1'235.00\n- ab 1. Januar 2021 CHF 1'435.00.\nc) A.___ hat für E.___ ab Rechtskraft dieses Urteils folgende monatlichen und monatlich vorauszahlbaren Unterhaltsbeiträge zu bezahlen:\n- ab Rechtskraft dieses Urteils bis 31. Dezember 2019 CHF 1'960.00\nvom Betrag von CHF 1'960.00 dienen CHF 725.00\nder Gewährleistung der Betreuung durch die Mutter.\n- ab 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2021 CHF 1'235.00\n- ab 1. Januar 2022 CHF 1'435.00.\nDie Kinderzulagen sind in diesen Beiträgen nicht inbegriffen; sie sollen den Kindern zusätzlich zukommen.\nDie Unterhaltsverpflichtung gegenüber den Kindern dauert über die Volljährigkeit hinaus bis zum Abschluss einer angemessenen Erstausbildung, längstens jedoch bis zum 25. Altersjahr.\n3. Ziffer 6 des Urteils des Amtsgerichtspräsidenten von Bucheggberg-Wasseramt vom 16. Juni 2016 wird aufgehoben und lautet neu wie folgt:\nA.___ hat B.___ ab Rechtskraft dieses Urteils einen monatlich vorauszahlbaren Unterhaltsbeitrag im Sinne von Art. 125 ZGB wie folgt zu bezahlen:\n|\n- ab Rechtskraft dieses Urteils bis 31. Juli 2018 |\nCHF 2’550.00 |\n|\n- vom 1. August 2018 bis 31. Dezember 2019 |\nCHF 3'300.00 |\n|\n- ab 1. Januar 2020 bis zur ordentl. Pensionierung |\n|\n|\ndes Ehemannes |\nCHF 2'800.00 |\n|\n|\n|\n4. Bei der Festsetzung der Unterhaltsbeiträge wurde von folgenden Werten ausgegangen:\nEinkommen (netto pro Monat, inkl. 13. Monatslohn, exkl. KZ):\n|\n- A.___ |\nCHF 16'650.00 |\n|\n- B.___ (bis 31. Dezember 2019) |\nCHF 1'300.00 |\n|\n- B.___ (ab 1. Januar 2020). |\nCHF 2'600.00. |\n5. Im Übrigen werden die Berufungen und die Anschlussberufung abgewiesen.\n6. Die Kosten der beiden Berufungsverfahren von total CHF 6'000.00 werden A.___ und B.___ je zur Hälfte auferlegt. A.___ hat die Kosten des Anschlussberufungsverfahren von CHF 500.00 zu bezahlen. Die Kosten werden mit den geleisteten Kostenvorschüssen verrechnet.\n7. Die Parteikosten der obergerichtlichen Verfahren werden wettgeschlagen.\nRechtsmittel: Der Streitwert übersteigt CHF 30'000.00.\nGegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen seit Eröffnung des begründeten Urteils beim Bundesgericht Beschwerde in Zivilsachen eingereicht werden (Adresse: 1000 Lausanne 14). Die Frist wird durch rechtzeitige Aufgabe bei der Schweizerischen Post gewahrt. Die Frist ist nicht erstreckbar. Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten. Für die weiteren Voraussetzungen sind die Bestimmungen des Bundesgerichtsgesetzes massgeblich.\nIm Namen der Zivilkammer des Obergerichts\nDer Präsident Der Gerichtsschreiber\nFrey Schaller"}