Auch wenn er auf Drittpersonen zählen könne, sei eine 50%ige Betreuung von vier Kindern äusserst schwierig. Die im Berufungsverfahren neu vorgebrachte Behauptung des Ehemannes, die Personen aus seinem sozialen Umfeld übernähmen nicht die Betreuung der Kinder, sondern würden ihm lediglich beispielsweise in Notfällen oder bei unerwarteten Terminkollisionen zur Verfügung stehen, ist Wunschdenken. Wie die Ehefrau zutreffend entgegnet, dürfte es in Wirklichkeit wohl kaum möglich sein, auf der einen Seite die vier Kinder vollumfänglich zu betreuen und parallel dazu noch den Hof zu führen.