Doch solche ausserordentliche Betreuungssituationen kämen beim Ehemann zu der bei ihm notwendigen 50 % Drittbetreuung noch hinzu. Unter dem Strich werde die persönliche Betreuungszeit eines Elternteils bei der Ehefrau massiv höher sein als beim Ehemann. Die Ehefrau habe im Jahr 2013 psychische Probleme bekommen und der Ehemann habe sie zweifellos unterstützt. Da es nun aber eine Trennung gebe, sei anzunehmen dass es der Ehefrau an einem neuen Ort besser gehen werde als auf dem Hof, wo sie nach der Abhörsache kein Vertrauen mehr in den Ehemann haben könne und dessen Familienmitglieder nicht auf ihrer Seite stehen. Die örtliche Distanz sei von der Ehefrau auch bewusst gewählt worden.