Unter der actio pro socio versteht man «das Recht jedes Gesellschafters, von Mitgesellschaftern Erfüllung ihrer Verpflichtungen gegenüber der Gesellschaft zu verlangen und im eigenen Namen Klage auf Leistung an die Gesellschaft zu erheben». Die actio pro socio wird im Bereich der Personengesellschaften heute allgemein als zulässig erachtet (Walter Fellmann/Karin Müller in: Heinz Hausheer/Hans Peter Walter [Hrsg.], Berner Kommentar, Band/Nr. VI/2/8, Die einfache Gesellschaft, Art. 530 – 544 OR, Bern 2006, Art. 530 OR N 636). Gemäss Art.