{"Signatur": "SO_OG_004", "Spider": "SO_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2017-03-27", "HTML": {"Datei": "SO_Omni/SO_OG_004_ZKBER-2016-104_2017-03-27.html", "URL": "https://gerichtsentscheide.so.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=7001&Parametername=WEB&Schema=JGWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=134032&W10_KEY=11060384&nTrefferzeile=10&Template=/simple/search_result_document.html", "Checksum": "d92a16cab315c642ab267f459b2a7583"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["ZKBER.2016.104"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Solothurn Obergericht Zivilkammer 27.03.2017 ZKBER.2016.104"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Obergericht Zivilkammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure  Zivilkammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta  Zivilkammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Eheschutzmassnahmen"}], "ScrapyJob": "446973/56/2692", "Zeit UTC": "20.03.2026 00:01:24", "Checksum": "e2af0fd992b6f8c1fa6a9300b741642f", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Solothurn Obergericht Zivilkammer 27.03.2017 ZKBER.2016.104\nRegeste:\nEheschutzmassnahmen\n\n\n11.2 Für die Zeit ab 1. Juli bis 31. Dezember 2016 betragen die Unterhaltsbeiträge (nach altem Recht) für den Sohn C.___ CHF 900.00 zuzüglich allfälliger Kinderzulage. Der Unterhaltsbeitrag für die Ehefrau beträgt CHF 1‘460.00.\n11.3 Für die Zeit ab 1. Januar 2017 bis zum Auszug der Ehefrau aus der 3 ½-Zimmerwohnung [...] ist zunächst der Bedarf der den Sohn C.___ betreuenden Ehefrau zu ermitteln. Dieser setzt sich aus dem eigenen Grundbetrag von CHF 1‘350.00 sowie dem Zuschlag für die beiden Töchter D.___ und E.___ in der Höhe von CHF 1‘200.00 zusammen. Der Vorderrichter hat im angefochtenen Urteil erwogen, es sei erwiesen, dass zwischen den Ehegatten eine Vereinbarung bestanden habe, wonach der Ehemann auch für die vorehelichen Kinder der Ehefrau aufkommen werde. Demnach seien beide in der Berechnung zu berücksichtigen. Bei dieser Ausgangslage ist es korrekt, die Grundbeträge für die beiden Töchter der Ehefrau in deren Bedarf zu berücksichtigen. Für die Wohnkosten ist nichts einzusetzen. Dann kommen die Krankenkassenprämien für sie persönlich sowie für die beiden Töchter in der Höhe von CHF 283.00 und zwei Mal je CHF 102.00 dazu. Die übrigen Ausgaben (öffentlicher Verkehr CHF 76.00, Steuern CHF 100.00, Deutschkurs CHF 75.00, Versicherungen CHF 30.00 und Gesundheitskosten CHF 150.00) dazugerechnet ergibt total CHF 3‘468.00. Der Bedarf für C.___ ist separat auszuweisen und beträgt CHF 510.00 (Grundbetrag CHF 400.00, Krankenkasse CHF 40.00, Spielgruppe CHF 70.00). Unter Berücksichtigung des erweiterten Notbedarfs ergibt sich, wie dies der Vorderrichter festgestellt hat, insgesamt eine Unterdeckung von CHF 218.00. Vom Grundbedarf der Ehefrau in der Höhe von CHF 3‘468.00 ist sodann der Betrag von CHF 218.00 sowie das eigene Einkommen von CHF 802.00 in Abzug zu bringen, was CHF 2‘448.00 ergibt. Hievon sind ebenfalls die CHF 400.00 Kinderzulagen an die beiden vorehelichen Töchter auszuscheiden, da diese vom Berufungsbeklagten separat zu bezahlen sind, was dann CHF 2‘048.00 ergibt. Vom Bedarf des Sohnes in der Höhe von CHF 510.00 ist dessen Einkommen in Form der Kinderzulage in der Höhe von CHF 200.00 in Abzug zu bringen. Der Unterhaltsbeitrag insgesamt beträgt somit CHF 2‘358.00 (CHF 2‘048.00 + CHF 310.00). Der Betreuungsunterhalt, der wirtschaftlich am Bedarf des betreuenden Elternteils ausgerichtet ist, ist auch für die Deckung dieses Bedarfs bestimmt. Rechtlich handelt es sich aber um einen Anspruch des Kindes. Vom Gesamtunterhaltsbeitrag von CHF 2‘358.00 beträgt der Betreuungsunterhalt somit CHF 2‘048.00 und der Barunterhalt CHF 310.00. Dazu kommen die Kinderzulagen für C.___. Schematisch kann dies wie folgt dargestellt werden:\n|\nVerfügbare Mittel |\nVater |\nMutter |\nC.___ |\nTotal |\n|\n|\n5597.00 |\n802.00 |\n200.00 |\n6599.00 |\n|\nGrundbedarf |\n|\n|\n|\n|\n|\nGrundbetrag |\n1200.00 |\n1350.00 |\n400.00 |\n|\n|\nD.___, E.___ |\n|\n1200.00 |\n|\n|\n|\nWohnkosten |\n0.00 |\n0.00 |\n0.00 |\n|\n|\nNebenkosten |\n500.00 |\n0.00 |\n0.00 |\n|\n|\nUB an v.e. Sohn |\n400.00 |\n|\n|\n|\n|\nKrankenkasse |\n283.00 |\n283.00 |\n40.00 |\n|\n|\nKK Töchter |\n|\n204.00 |\n|\n|\n|\nöV |\n76.00 |\n76.00 |\n|\n|\n|\nSteuern |\n300.00 |\n100.00 |\n|\n|\n|\nDeutschkurs |\n|\n75.00 |\n|\n|\n|\nSpielgruppe |\n|\n|\n70.00 |\n|\n|\nKrankheitskosten |\n50.00 |\n150.00 |\n|\n|\n|\nVersicherungen |\n30.00 |\n30.00 |\n0.00 |\n|\n|\n|\n2839.00 |\n3468.00 |\n510.00 |\n6817.00 |\n|\nUnterdeckung |\n|\n|\n|\n218.00 |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\nBetreuungsunterhalt |\n|\n|\n|\n|\n|\nGrundbedarf EF |\n|\n3468.00 |\n|\n|\n|\n./. Unterdeckung |\n|\n218.00 |\n|\n|\n|\n./. eigenes Einkommen |\n|\n802.00 |\n|\n|\n|\n./. KZ D.___ und E.___ |\n|\n400.00 |\n|\n2048.00 |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\nBarunterhalt |\n|\n|\n|\n|\n|\nBarunterhalt |\n|\n510.00 |\n|\n|\n|\n./. KZ C.___ |\n|\n200.00 |\n|\n310.00 |\n|\n|\n|\n|\n|\n2358.00 |\n11.4 Ab Auszug der Ehefrau aus der 3 ½-Zimmerwohnung […], sieht die Berechnung wie folgt aus (massgebend sind auch hier wieder die vom Vorderrichter ermittelten Beträge). Bei der Ausscheidung der Wohnkosten für die unterhaltsberechtigten Kinder erweist es sich als sinnvoll, von den Prozentsätzen, welche bisher zur Bemessung des Kindesunterhalts vom Einkommen des Unterhaltsverpflichteten angewendet worden sind, auszugehen. Von den Wohnkosten der Mutter fallen entsprechend 17 % auf C.___:\n|\nVerfügbare Mittel |\nVater |\nMutter |\nC.___ |\nTotal |\n|\n|\n6597.00 |\n802.00 |\n200.00 |\n7599.00 |\n|\nGrundbedarf |\n|\n|\n|\n|\n|\nGrundbetrag |\n1200.00 |\n1350.00 |\n400.00 |\n|\n|\nD.___, E.___ |\n|\n1200.00 |\n|\n|\n|\nWohnkosten |\n0.00 |\n1245.00 |\n255.00 |\n|\n|\nNebenkosten |\n400.00 |\n125.00 |\n25.00 |\n|\n|\nUB an v.e. Sohn |\n400.00 |\n|\n|\n|\n|\nKrankenkasse |\n283.00 |\n283.00 |\n40.00 |\n|\n|\nKK Töchter |\n|\n204.00 |\n|\n|\n|\nöV |\n76.00 |\n76.00 |\n|\n|\n|\nSteuern |\n0.00 |\n0.00 |\n|\n|\n|\nDeutschkurs |\n|\n75.00 |\n|\n|\n|\nSpielgruppe |\n|\n|\n70.00 |\n|\n|\nKrankheitskosten |\n50.00 |\n150.00 |\n|\n|\n|\nVersicherungen |\n30.00 |\n30.00 |\n0.00 |\n|\n|\n|\n2439.00 |\n4738.00 |\n790.00 |\n7967.00 |\n|\nUnterdeckung |\n|\n|\n|\n368.00 |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\nBetreuungsunterhalt |\n|\n|\n|\n|\n|\nGrundbedarf EF |\n|\n4738.00 |\n|\n|\n|\n./. Unterdeckung |\n|\n368.00 |\n|\n|\n|\n./. eigenes Einkommen |\n|\n802.00 |\n|\n|\n|\n./. KZ D.___ und E.___ |\n|\n400.00 |\n|\n3168.00 |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\nBarunterhalt |\n|\n|\n|\n|\n|\nBarunterhalt |\n|\n790.00 |\n|\n|\n|\n./. KZ C.___ |\n|\n200.00 |\n|\n590.00 |\n|\n|\n|\n|\n|\n3758.00 |\nDer Gesamtunterhaltsbeitrag in dieser Phase beträgt demnach CHF 3‘758.00. Davon sind CHF 3‘168.00 für die Betreuung und CHF 590.00 stellen Barunterhalt dar. Dazu kommen die Kinderzulagen für C.___."}