Sie ist es umso schwerer, als er keine andern Kinder hat. Erschwerend würde sich für ihn auch auswirken, dass er im gleichen Dorf wohnt wie Familie Z und es eben trotz des rechtlichen Schnitts immer wieder zu Begegnungen mit dem Kinde käme. Was bedeutet umgekehrt die anbegehrte Adoption für das Kind?. Es würde sich um eine Stiefkindadoption handeln. Die Stiefkindadoption hat grundsätzlich gesehen gewiss ihren tiefen Sinn (vgl. Eichenberger, a.a.O., S. 110).Allein, bei einer Konstellation, wie sie im Falle des Roland X vorliegt, kann nicht -- wie das im Adoptionsgesuch geschah -- gesagt werden, erst die Adoption verschaffe dem Kinde ein festes Heim und eine Familie.