Eine solche zusätzliche Klage kann er natürlich auch dann erheben, wenn nicht er, sondern der Enteigner zuerst an die Schätzungskommission gelangt ist und die Feststellung der Enteignungsentschädigung verlangt hat. (Dabei kann offen bleiben, ob man es in diesem Falle angesichts der Besonderheit des sogenannten Schätzungsbegehrens mit einer eigentlichen Widerklage zu tun hätte.) Immer ist aber darauf zu achten, dass das zusätzliche Klagebegehren eindeutig und klar zum Ausdruck gebracht und auch protokolliert wird, dass die Gegenpartei Gelegenheit hat, dazu Stellung zu nehmen, und dass, wenn die sofortige Stellungnahme nicht zugemutet werden kann, die Verhandlung verschoben wird.