In der Praxis können die Gemeinden die öffentlichen Kanalisationsanlagen nicht so führen, dass jedermann möglichst kurze private Anschlussleitungen zu erstellen hat und so die privaten Anschlusskosten möglichst tief gehalten werden. Es kommt immer wieder vor, dass auch "Hinterlieger", d. h. Liegenschaften in einiger Entfernung, an den gleichen öffentlichen Strang wie die direkten Anstösser angeschlossen werden. Dadurch entstehen verschieden lange (und entsprechend teurere) private Anschlussleitungen. Solche Differenzen können kaum vermieden werden.