{"Signatur": "SO_OG_003", "Spider": "SO_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "1974-09-26", "HTML": {"Datei": "SO_Omni/SO_OG_003_ZZ-1974-17_1974-09-26.html", "URL": "https://gerichtsentscheide.so.ch/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=7001&Parametername=WEB&Schema=JGWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=126192&W10_KEY=11060384&nTrefferzeile=8&Template=/simple/search_result_document.html", "Checksum": "f4cb302a7891cf6d5c33ed62c7f03581"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["ZZ.1974.17"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Solothurn Obergericht Jugendgerichtskammer 26.09.1974 ZZ.1974.17"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Solothurn Obergericht Jugendgerichtskammer"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Soleure  Jugendgerichtskammer"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Soletta  Jugendgerichtskammer"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Wirtschaftsgesetz - Zum Begriff des Feierabend-Bietens"}], "ScrapyJob": "446973/56/2692", "Zeit UTC": "19.03.2026 23:55:35", "Checksum": "45d53370b9c2a3c1294ccf8342920c16", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Solothurn Obergericht Jugendgerichtskammer 26.09.1974 ZZ.1974.17\nRegeste:\nWirtschaftsgesetz - Zum Begriff des Feierabend-Bietens\n\n\nDass die Beschwerdeführerin, nachdem die Gäste nach § 116 WG ihre Ordnungsbusse bezahlt hatten, einen Versuch unternahm, den nicht leichten § 116 WG zu interpretieren, kann keinen Widerruf des rechtzeitig gebotenen Feierabends darstellen. Dies geht auch deutlich aus der wörtlichen Auslegung des Art. 117 Abs. 1 WG hervor. Der rechtzeitig gebotene Feierabend nach Art. 117 Abs. 1 WG ist unwiderruflich.\nDa der Vorderrichter feststellt, dass die Beschwerdeführerin nach der Schliessungszeit keine Gäste mehr bedient hatte und der § 117 WG keine weiteren strafbaren Tatbestände vorsieht, hat sich die Beschwerdeführerin keiner Übertretung des Wirtschaftsgesetzes schuldig gemacht. Die Handlung der Wirtin, die ihre Gäste darauf aufmerksam machte, sie könnten noch eine halbe Stunde im Wirtshaus bleiben, kann höchstens als Aufforderung zu einer straflosen Widerhandlung gegen § 116 Abs. 2 Satz 1 betrachtet werden, die ihrerseits keine Strafnorm verletzt.\nObergericht Strafkammer, Urteil vom 26. September 1974"}