Die häufigen Settingswechsel in den letzten Jahren würden betreffend Therapieerfolg eher negativ ins Gewicht fallen. Aus fachpsychologischer Sicht sei es als indiziert zu erachten, das Autonomie-Bedürfnis im Rahmen der Planung des weiteren Vollzugs mitzuberücksichtigen, um den Output der Interventionen zu optimieren. Die stetigen Wechsel der Institutionen, welche in der Regel mit einem Therapeutenwechsel verbunden seien, würden die Möglichkeit einer kontinuierlichen und wohlwollenden therapeutischen Arbeitsbeziehung untergraben.