Im Berichtszeitraum hätten 13 Sitzungen à 50 Minuten hinter Trennscheibe stattgefunden. Das übergeordnete Ziel habe in der Stabilisierung des psychischen Zustandsbildes und dem Aufbau einer zumindest rudimentären Therapiemotivation über die Bildung einer tragfähigen therapeutischen Arbeitsbeziehung gelegen. Der Beschwerdeführer habe über den Berichtszeitraum eine niedrige Frustrationstoleranz und eine hohe psychosoziale Belastung durch das Fehlen von konkreten und erreichbaren Zielen gezeigt. Auch wenn die niedrige Frustrationstoleranz Teil der dissozialen Persönlichkeitsstörung sei, so gelte es den Einfluss durch die Multiple Sklerose nicht zu unterschätzen.