Die bisherigen Interventionen (nur beschränkt therapeutischer Natur) hätten ihn in keinster Weise von seinem bisherigen dissozialen Weg abgebracht. Zudem scheine er bereits seit Jahrzehnten die Ansicht verinnerlicht zu haben, dass er sich selbst am besten helfen könne, Hilfe von aussen nicht nötig sei und ihm niemand mehr etwas zu sagen habe. Insofern müsse deutliche Skepsis bestehen, inwiefern das deutliche Rezidivrisiko mit therapeutischen Interventionen oder anderen Arten von Coping-Strategien minimiert werden könne. In der integrativen Gesamtschau lasse sich ableiten, dass vieles dafürspreche, dass er als Hochrisikotäter im obigen Verständnis einzustufen sei.