Es ist beim Expl. von einer lebenslang bestehenden Vulnerabilität gegenüber Alkohol und psychotropen Substanzen auszugehen. Von 2015 bis zur Inhaftierung im Mai 2016 ist ihm ein regelmässiger Substanzkonsum mit Kokain nachzuweisen. Zudem liegt bei ihm eine substanzinduzierte Persönlichkeitsdepravation (ICD-10: F07.0) vor, d.h. ein Persönlichkeitsabbau aufgrund eines jahrelangen multiplen Substanzgebrauchs von Alkohol, Kokain, Opioiden, Cannabis (lCD-10:F 19.71), durch welche sich deliktrelevante Verhaltensbereitschaften wie Impulsivität und niedrige Frustrationstoleranz akzentuieren» (Gutachten, S. 47, AS 364). Auf eine weitere Frage führte er aus: «Ja, die beim Expl.