Die guten Flugbedingungen würden die zahlreichen Flüge anderer Piloten und Flugschulen in der näheren Umgebung belegen. Eindeutige Anzeichen, welche einen Flugverzicht erfordert hätten, seien nicht ersichtlich gewesen. Deshalb schloss der Gutachter auf eine aussergewöhnlich starke thermische Ablösung als wahrscheinlichste Unfallursache. Eine solche thermische Ablösung könne sich aufgrund einer labilen Luftschichtung entwickeln und zu starken lokalen Turbulenzen führen. Dies sei vorliegend eingetreten: Am Unfalltag habe es einen Wetterwechsel von einer Kalt- zu einer Warmfront gegeben, was zu einer labilen Luftschichtung und thermisch aktiven Verhältnissen geführt habe.