Anlässlich der Befragung vom 24. Juni 2015 sagte der Beschuldigte aus, er habe zwischen 21.00 und 21.15 Uhr auf dem Feld, das die Nachbarliegenschaft abgrenze, die Amsel gesehen. Er sei in den Keller gegangen, habe das Kleinkalibergewehr geholt und aus dem Küchenfenster auf die Amsel geschossen. Schon beim Schiessen habe er gemerkt, dass der Schuss nicht dorthin gegangen sei, wohin er hätte gehen sollen. Er habe gemerkt, dass er ins Erdreich des Feldes gegangen sei. Für ihn sei die Geschichte dann erledigt gewesen. Erst am anderen Tag habe er durch das Verhalten seiner Kollegen gemerkt, dass da was passiert gewesen sein müsse.