233 ZPO über die Editionspflicht von Urkunden. Die Vorlegungspflicht ergibt sich hauptsächlich aus Bundesrecht, namentlich aus bundesrechtlichen Auskunftspflichten, wie z.B. der gegenseitigen Auskunftspflicht unter Ehegatten i.S.v. Art. 170 ZGB (Annette Dolge, Der Zivilprozess im Kanton Schaffhausen im erstinstanzlichen Verfahren, Diss., Zürich 2001, § 14, S. 286). Mit dem Ausdruck "Urkunden" wird jegliche Art "Belege" bezeichnet (Hausheer/Reusser/Geiser, Berner Kommentar, ZGB, Bern 1999, Art. 170 N. 30, S. 439). Auch Steuerakten fallen unter diesen Begriff.