Entsprechend hatte auch der Berufungskläger selbst die Einholung einer Messurkunde beim Amt für Geoinformation als Beweis beantragt. Da die bei den Akten liegende Feststellung des Amts für Geoinformation nicht durch das Gericht eingeholt wurde, handelt es sich zwar nicht um eine schriftliche Auskunft im Sinne von Art. 190 Abs. 1 ZPO, aber immerhin um eine als Beweismittel taugliche Urkunde nach Art. 177 ZPO (vgl. Weibel/Walz, in: Sutter- Somm/Hasenböhler/Leuenberger [Hrsg.], Kommentar zur Schweizerischen Zivilprozessordnung [ZPO], 3. A., Zürich/Basel/Genf 2016, Art. 190 N. 7, S. 1419).