StGHE Nr. 1997/26 vom 2. April 1998, E. 3.1, LES 1999, 7 [10]. bb) Die liechtensteinische Rechtsprechung beurteilt die Frage des Durchgriffs unter dem Gesichtspunkt von Treu und Glauben und dem Verbot des Rechtsmissbrauchs gemäss Art. 2 PGR. Dabei geht es darum, dass die rechtliche Eigenständigkeit der juristischen Person zu missbräuchlichen Zwecken vorgeschoben wird (StGHE Nr. 1997/26 vom 2. April 1998, E. 3.1, LES 1999, 7 [10]).