{"Signatur": "SH_OG_001", "Spider": "SH_OG", "Datum": "2021-02-09", "PDF": {"Datei": "SH_OG/SH_OG_001_10-2000-4_2021-02-09.pdf", "URL": "https://obergerichtsentscheide.sh.ch/CMS/get/file/a1f2c0d1-c46b-44a3-8bbe-eb5237f94367", "Checksum": "9f7442cd81fa864ca883939d5d911f4d"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["10/2000/4"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schaffhausen Obergericht 09.02.2021 (publiziert) 10/2000/4"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schaffhouse Obergericht 09.02.2021 (publié) 10/2000/4"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Sciaffusa Obergericht 09.02.2021 (pubblicato) 10/2000/4"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Schaffhausen Obergericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Schaffhouse Obergericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Sciaffusa Obergericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Obergerichtskanzlei"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Nr. 10/2000/4 | <strong>Art. 148 Abs. 1 ZGB, Art. 7b SchlT ZGB; Art. 261 Abs. 1 und Art. 344 ZPO.</strong><br>Scheidungsurteil; Beschwer, Teilrechtskraft, &Uuml;bergangsrecht"}], "ScrapyJob": "446973/57/1618", "Zeit UTC": "04.12.2024 02:23:51", "Checksum": "73679fe34e61c4590c70df85d7452c88", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Schaffhausen Obergericht 09.02.2021 (publiziert) 10/2000/4\nRegeste:\nNr. 10/2000/4 | <strong>Art. 148 Abs. 1 ZGB, Art. 7b SchlT ZGB; Art. 261 Abs. 1 und Art. 344 ZPO.</strong><br>Scheidungsurteil; Beschwer, Teilrechtskraft, &Uuml;bergangsrecht\n\nGesamtbeurteilung sinnvoll wäre. Vielmehr können die Scheidungsfolgen –\nnunmehr nach neuem Recht – ohne weiteres eigenständig beurteilt werden.\nFehlt es demnach im Scheidungspunkt am erforderlichen Rechtsschutzinteresse des Klägers, so kann auf dessen Berufung insoweit nicht eingetreten\nwerden. Da die Beklagte diesen Teil des erstinstanzlichen Urteils nicht angefochten hat, ist er im vorliegenden Berufungsverfahren nicht mehr zu beurteilen; er bleibt verbindlich.\nDer Zeitpunkt des Eintritts der formellen Rechtskraft des – erstinstanzlichen – Scheidungsurteils bestimmt sich nach kantonalem Zivilprozessrecht\n(Sutter/Freiburghaus, Art. 148 N. 11, S. 606 f., mit Hinweisen). Anders als\ndie Regelung des eidgenössischen Berufungsverfahrens – wonach nur durch\nzulässige Berufung und Anschlussberufung der Eintritt der Rechtskraft im\nUmfang der Anträge gehemmt wird (Art. 54 Abs. 2 Satz 2 des Bundesgesetzes über die Organisation der Bundesrechtspflege vom 16. Dezember 1943\n[OG, SR 173.110]) – sieht das kantonale Recht generell die Rechtskrafthemmung der Berufung vor. Dies gilt somit auch, wenn und soweit diese unzulässig ist, und zwar – im Umfang der konkreten Anträge – auch im Scheidungsverfahren (Art. 344 ZPO i.V.m. Art. 148 Abs. 1 ZGB). Erst mit dem Nichteintretensentscheid des Obergerichts wird das Urteil des Kantonsgerichts in den\nfraglichen Punkten formell rechtskräftig (Karl Spühler, Neues Scheidungsverfahren, Supplement, Zürich 2000, S. 54, mit Hinweis auf\nFrank/Sträuli/Messmer, § 260 N. 1, S. 859). Die vom Kantonsgericht verbindlich ausgesprochene Scheidung wird demnach mit der Zustellung des\nvorliegenden Urteils rechtskräftig (Art. 261 Abs. 1 ZPO).\n\nc) Auf die Berufung des Klägers ist somit nur bezüglich der angefochtenen Scheidungsfolgen einzutreten. ...\n\n3\n"}