E.- Am 9. Dezember 2010 fand die öffentliche Verhandlung statt. Die Angeschuldigte erschien in Begleitung ihres Sohnes, der die Befragung teilweise übersetzte. Sie erklärte, ihr Mann habe jeweils die Unterlagen für die Steuererklärung gesammelt und diese an einen Bekannten weitergeleitet, der gestützt darauf die Formulare ausgefüllt habe. Nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 2007 habe der Sohn diese Aufgaben übernommen, da sie selbst invalid und psychisch mitgenommen sei. Sie habe die Steuererklärungen angeschaut und unterschrieben, aber sonst nichts damit zu tun gehabt. Sie arbeite seit 2002 oder 2003 nicht mehr und sei zu 100% arbeitsunfähig.