{"Signatur": "SG_VSG_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2012-09-28", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_VSG_001_AHV-2011-14_2012-09-28.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=676&type=1563347022&cHash=6050bae14dffaaee9d66f18e739bc0ff", "Checksum": "26f8cf5960a74232af7cbcaeda65d885"}, "Scrapedate": "2026-05-12", "Scrapetime": "20:16:36", "Num": ["AHV 2011/14"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Versicherungsgericht 28.09.2012 AHV 2011/14"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Versicherungsgericht 28.09.2012 AHV 2011/14"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Versicherungsgericht 28.09.2012 AHV 2011/14"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "AHV - Alters- und Hinterlassenenversicherung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Art. 30ter Abs. 2 AHVG; Art. 141 AHVV; Berichtigung individuelles Konto; Verletzung Untersuchungsgrundsatz; Rückweisung zur Vornahme weiterer Abklärungen (Entscheid des Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen vom 28. September 2012, AHV 2011/14).Präsidentin Lisbeth Mattle Frei, Versicherungsrichterin Marie Löhrer, a.o. Versicherungsrichter Christian Zingg; Gerichtsschreiber Philipp GeertsenEntscheid vom 28. September 2012in SachenA.___,Beschwerdeführer,gegenSozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Ausgleichskasse des Kantons St. Gallen, Brauerstrasse 54, Postfach, 9016 St. Gallen,Beschwerdegegnerin,betreffendAltersrenteSachverhalt:"}], "ScrapyJob": "446973/61/2140", "Zeit UTC": "12.05.2026 20:16:36", "Checksum": "9504c5afe771a8a2a0935ed88c1c325b", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid St.Gallen Versicherungsgericht 28.09.2012 AHV 2011/14\nRegeste:\nArt. 30ter Abs. 2 AHVG; Art. 141 AHVV; Berichtigung individuelles Konto; Verletzung Untersuchungsgrundsatz; Rückweisung zur Vornahme weiterer Abklärungen (Entscheid des Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen vom 28. September 2012, AHV 2011/14).Präsidentin Lisbeth Mattle Frei, Versicherungsrichterin Marie Löhrer, a.o. Versicherungsrichter Christian Zingg; Gerichtsschreiber Philipp GeertsenEntscheid vom 28. September 2012in SachenA.___,Beschwerdeführer,gegenSozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Ausgleichskasse des Kantons St. Gallen, Brauerstrasse 54, Postfach, 9016 St. Gallen,Beschwerdegegnerin,betreffendAltersrenteSachverhalt:\n\nBeschwerdeführer Anhaltspunkte (Arbeitszeugnisse, bei der Suva versicherter Unfall\n[allerdings aus dem Jahr 1983, vgl. act. G 3.2], Namen von Auskunftspersonen),\ngemäss denen aussagekräftige Beweismittel (wie etwa einschlägige Jahresrechnungen\nbzw. Revisionsberichte) noch bestehen könnten, auch wenn diese mehrere Jahrzehnte\nzurückliegen. Eine Nachfrage bei der Arbeitslosenkasse, die gemäss Darstellungen des\nBeschwerdeführers im Jahr 1977 (act. G 3.1) bzw. 1978 (act. G 10) Taggeldleistungen\nerbracht habe, erscheint demgegenüber nicht zielführend, ist doch nicht ersichtlich,\ndass hieraus nützliche Informationen betreffend die vom Beschwerdeführer für die\nJahre 1970, 1971, 1979 und 1984 geltend gemachten Einkommen zu erhalten sind.\nSollten die von der Beschwerdegegnerin in Nachachtung des\nUntersuchungsgrundsatzes vorzunehmenden weiteren Abklärungen die vom\nBeschwerdeführer geltend gemachten Einkommen und Beitragsabzüge nicht\neinwandfrei nachweisen, so ist von Beweislosigkeit auszugehen, was sich zuungunsten\ndes Beschwerdeführers auswirkt, weil er aus dem unbewiesen gebliebenen\nSachverhalt Rechte ableiten will.\n\n3.\n\nDie Rüge des Beschwerdeführers, wonach die Beschwerdegegnerin für das Jahr 1983\nlediglich ein Einkommen von Fr. 24'000.-- anstelle von Fr. 87'338.-- berücksichtigt\nhabe (act. G 1), geht fehl. Denn die Beschwerdegegnerin berücksichtigte bei der\nRentenbemessung im Jahr 1983 - wie vom Beschwerdeführer beantragt - ein\nEinkommen von insgesamt Fr. 87'338.-- (Fr. 24'000.-- und Fr. 63'338.--; act. G 3.22-2).\nGleiches gilt im Übrigen auch bezüglich der vom Beschwerdeführer in der Einsprache\nvom 27. Dezember 2010 bemängelten Beitragsjahre 2004 und 2008.\n\n4.\n\nBetreffend die im Ausland erbrachten Versicherungszeiten hat die Beschwerdegegnerin\nnachvollziehbar dargelegt, dass diese zu keiner rentenrelevanten Auswirkung führen,\nnachdem dem Beschwerdeführer in den Jahren 1972 bis 1974 36 Zusatzmonate\ngestützt auf Art. 52d AHVV bereits angerechnet worden waren (vgl. act. G 3.22-4). Jene\nausländischen Versicherungszeiten betreffen insbesondere auch nicht die\nBeitragslückenjahre 1970, 1971, 1979 und 1984 (vgl. zum Ganzen act. G 5).\n\n© Kanton St.Gallen 2026 Seite 7/8\nPublikationsplattform\nSt.Galler Gerichte\n\n5.\n\nIn teilweiser Gutheissung der Beschwerde ist der Einspracheentscheid vom 7.\nNovember 2011 aufzuheben. Die Sache ist an die Beschwerdegegnerin\nzurückzuweisen, damit diese nach erfolgten Abklärungen im Sinn der Erwägungen über\ndie Höhe des Rentenanspruchs des Beschwerdeführers neu verfüge. Gerichtskosten\nsind keine zu erheben (Art. 61 lit. a ATSG).\n\nDemgemäss hat das Versicherungsgericht\n\nim Zirkulationsverfahren gemäss Art. 39 VRP\n\nentschieden:\n\n1. In teilweiser Gutheissung der Beschwerde wird der Einspracheentscheid vom\n7. November 2011 aufgehoben. Die Sache wird an die Beschwerdegegnerin\nzurückgewiesen, damit diese nach erfolgten Abklärungen im Sinn der Erwägungen\nüber die Höhe des Rentenanspruchs des Beschwerdeführers neu verfüge.\n\n2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.\n\n© Kanton St.Gallen 2026 Seite 8/8\n"}