{"Signatur": "SG_VSG_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2010-09-29", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_VSG_001_AHV-2010-4_2010-09-29.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=5017&type=1563347022&cHash=d1be853c75ed3a51160271a6e87c0a75", "Checksum": "f0ed648cfbe84fc6c012e05126e2bbe2"}, "Scrapedate": "2026-05-12", "Scrapetime": "20:40:06", "Num": ["AHV 2010/4"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Versicherungsgericht 29.09.2010 AHV 2010/4"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Versicherungsgericht 29.09.2010 AHV 2010/4"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Versicherungsgericht 29.09.2010 AHV 2010/4"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "AHV - Alters- und Hinterlassenenversicherung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Art. 5 Abs. 2 AHVG. Art. 8 lit. a AHVV. Massgebender Lohn. Die in der Verordnung über die Versicherungskasse für das Staatspersonal vorgesehenen Beiträge des Staates an die berufliche Vorsorge von Kaderärzten und -ärztinnen (Art. 81ter VVK) sind von der Beitragspflicht ausgenommen. Dabei spielt keine Rolle, dass die ursprüngliche Besoldung im Umfang der Arbeitgeberbeiträge reduziert wurde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 29. September 2010, AHV 2010/4).\r\n\r\nbeim Bundesgericht angefochten"}], "ScrapyJob": "446973/61/2140", "Zeit UTC": "12.05.2026 20:40:06", "Checksum": "6541e0646f49192e4a1367004c609083", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid St.Gallen Versicherungsgericht 29.09.2010 AHV 2010/4\nRegeste:\nArt. 5 Abs. 2 AHVG. Art. 8 lit. a AHVV. Massgebender Lohn. Die in der Verordnung über die Versicherungskasse für das Staatspersonal vorgesehenen Beiträge des Staates an die berufliche Vorsorge von Kaderärzten und -ärztinnen (Art. 81ter VVK) sind von der Beitragspflicht ausgenommen. Dabei spielt keine Rolle, dass die ursprüngliche Besoldung im Umfang der Arbeitgeberbeiträge reduziert wurde (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 29. September 2010, AHV 2010/4).\r\n\r\nbeim Bundesgericht angefochten\n\nPublikationsplattform\nSt.Galler Gerichte\n\nFall-Nr.: AHV 2010/4\nStelle: Versicherungsgericht\nRubrik: AHV - Alters- und Hinterlassenenversicherung\nPublikationsdatum: 06.09.2019\nEntscheiddatum: 29.09.2010\n\nEntscheid Versicherungsgericht, 29.09.2010\nArt. 5 Abs. 2 AHVG. Art. 8 lit. a AHVV. Massgebender Lohn. Die in der\nVerordnung über die Versicherungskasse für das Staatspersonal\nvorgesehenen Beiträge des Staates an die berufliche Vorsorge von\nKaderärzten und -ärztinnen (Art. 81ter VVK) sind von der Beitragspflicht\nausgenommen. Dabei spielt keine Rolle, dass die ursprüngliche Besoldung\nim Umfang der Arbeitgeberbeiträge reduziert wurde (Entscheid des\nVersicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 29. September 2010, AHV\n2010/4). beim Bundesgericht angefochten\n\nPräsidentin Lisbeth Mattle Frei, Versicherungsrichterinnen Marie Löhrer und Marie-\nTheres Rüegg Haltinner; Gerichtsschreiber Jürg Schutzbach\n\nEntscheid vom 29. September 2010\n\nin Sachen\n\nSpital A.___,\n\nBeschwerdeführer,\n\nvertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Adrian Rufener, Marktplatz 4, 9004 St. Gallen,\n\ngegen\n\nSozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Ausgleichskasse des Kantons\nSt. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,\n\nBeschwerdegegnerin,\n\n© Kanton St.Gallen 2026 Seite 1/8\nPublikationsplattform\nSt.Galler Gerichte\n\nbetreffend\n\nNachbelastung von paritätischen Beiträgen 2007 und 2008\n\nSachverhalt:\n\nA.\n\nDas Spital A.___ ist unter der Bezeichnung \"Spitalregion A.___\" als beitragspflichtiger\nArbeitgeber bei der Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen,\nAusgleichskasse des Kantons St. Gallen, angeschlossen. Anlässlich einer\nArbeitgeberkontrolle vom 30. April 2009/18. Mai 2009 stellte der Revisor fest, dass bei\nden Kaderärztinnen und -ärzten ein Vorwegabzug für die Finanzierung einer\nZusatzversicherung der beruflichen Vorsorge vorgenommen wurde und sich der\nausgewiesene ahv-pflichtige Bruttolohn entsprechend verringerte. Dies stelle eine\nUmgehung der Beitragspflicht dar (act. G 3.10). Die Differenzblätter ergaben nicht\nabgerechnete Lohnsummen von Fr. 77'912.-- (2007) und Fr. 116'987.-- (2008; act. G\n3.3 und 3.4). Mit Nachzahlungs- und Verzugszinsverfügungen vom 3. Juni 2009 bzw.\nvom 5. Juni 2009 veranlagte die Sozialversicherungsanstalt nachzuzahlende\nparitätische Beiträge für das Jahr 2007 von Fr. 8'105.15 (inkl. Verwaltungskosten)\nsowie Verzugszinsen von Fr. 579.75 (act. G 3.12 und 3.14). Für das Jahr 2008\nveranlagte sie nachzuzahlende paritätische Beiträge von Fr. 12'170.15 (inkl.\nVerwaltungskosten) sowie Verzugszinsen von Fr. 262.-- (act. G 3.11 und 3.13). Die\ngegen die Nachzahlungsverfügungen erhobenen Einsprachen vom 26. Juni 2009 mit\nBegründung vom 25. September 2009 wurden mit Entscheid vom 22. Dezember 2009\nabgewiesen (act. G 3.17, 18, 22 und 23).\n\nB.\n\nB.a Mit Beschwerde vom 22. Januar 2010 beantragt der Rechtsvertreter des Spitals\nLinth die Aufhebung des angefochtenen Einspracheentscheids. Die Regierung sei auf\ndas Anliegen der Kaderärzte und -ärztinnen nach einem verbesserten Vorsorgeschutz\neingetreten. Bedingung sei jedoch gewesen, dass die neue Lösung kostenneutral und\nobligatorisch sei. Mit Wirkung per 1. Januar 2007 seien die Bestimmungen von Art. 18\nund 18bis der Verordnung über die Versicherungskasse für das Staatspersonal (VVK)\n\n© Kanton St.Gallen 2026 Seite 2/8\nPublikationsplattform\nSt.Galler Gerichte\n\ngeändert worden. Diese Bestimmungen sähen eine zweistufige Versicherungspflicht\nder Einkünfte vor. Einerseits die \"Grundversicherung\" (Art. 18 VVK) und andererseits\ndie \"Zusatzversicherung\" (Art. 18bis VVK). Art. 81bis VVK sehe vor, dass für die\nZusatzversicherung in der Sparversicherung ein Sonderkonto geführt werde. Art. 81ter\nVVK bestimme sodann, dass die Gutschriften auf dem Sonderkonto von den\nKaderärztinnen und Kaderärzten sowie vom Staat zu gleichen Teilen geleistet würden.\n\nDie Verordnung über die Besoldung der Kaderärzte und Kaderärztinnen regle in Art. 16\nff. auch die Vorgehensweise für die Festlegung und Änderung der Besoldung. Gestützt\nauf diese Bestimmungen sei eine Änderung der Besoldung im Einverständnis mit den\nBetroffenen zulässig. Vorliegend habe das Gesundheitsdepartement die\nKaderärztinnen und -ärzte mit Schreiben vom 22. Dezember 2006 über die\nZusatzversicherung informiert. Über den Vollzug und den Umfang der Neuregelung\nhabe der Spital A.___ im Detail informiert. Alle betroffenen Kaderärzte und -ärztinnen\nhätten die Neuregelung akzeptiert.\n\n"}