{"Signatur": "SG_VSG_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2011-03-31", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_VSG_001_AHV-2010-11-und-KZL-_2011-03-31.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=4868&type=1563347022&cHash=0adb4f170d3af6e08db08cba82c5bc41", "Checksum": "da490d62d2bb2a4b7753e1a97defe6c4"}, "Scrapedate": "2026-05-12", "Scrapetime": "20:34:09", "Num": ["AHV 2010/11 und KZL 2010/9"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Versicherungsgericht 31.03.2011 AHV 2010/11 und KZL 2010/9"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Versicherungsgericht 31.03.2011 AHV 2010/11 und KZL 2010/9"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Versicherungsgericht 31.03.2011 AHV 2010/11 und KZL 2010/9"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "AHV - Alters- und Hinterlassenenversicherung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Art. 52 Abs. 1 und 3 AHVG: Schadenersatzpflicht. Verjährung. Eine Arbeitgeberrevision entfaltet keine materielle Rechtskraft und kann der Beschwerdegegnerin nicht entgegengehalten werden bei der Frage, ob sie bereits zum Zeitpunkt der Kontrolle Kenntnis von der fraglichen Abgangsentschädigung hatte.\r\nIm Übrigen werden die Voraussetzungen für eine Schadenersatzpflicht der Beschwerdeführerin, namentlich des Verschuldens, bejaht. Nichtdeklaration einer Abgangsentschädigung an den Geschäftsführer, die den Charakter einer Entschädigung für geleistete Dienste (Lohn) aufwies, als grobfahrlässig beurteilt.\r\n(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 31. März 2011, AHV 2010/11 + KZL 2010/9).\r\n \r\nAbteilungspräsidentin Lisbeth Mattle Frei, Versicherungsrichterin Karin Huber-Studerus, Versicherungsrichter Martin Rutishauser; Gerichtsschreiber Jürg Schutzbach \r\n \r\n  \r\nEntscheid vom 31. März 2011\r\n \r\nin Sachen\r\n \r\nA.___, \r\nBeschwerdeführerin, \r\nRekurrentin,\r\nvertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. David Brassel, c/o Mätzler & Partner, Grossfeldstrasse 45, 7320 Sargans, \r\n \r\ngegen\r\n \r\nSozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Ausgleichskasse und Familienausgleichskasse des Kantons St. Gallen, Brauerstrasse 54, Postfach, 9016 St. Gallen, \r\nBeschwerdegegnerin, \r\nVorinstanz,\r\n \r\nbetreffend\r\n \r\nSchadenersatzforderung für 2001\r\nStreitwert bundesrechtliche Forderung: Fr. 29'260.50\r\nStreitwert kantonalrechtliche Forderung: Fr. 5'418.--\r\nSachverhalt:"}], "ScrapyJob": "446973/61/2140", "Zeit UTC": "12.05.2026 20:34:09", "Checksum": "7da300b8dba909985fdfa79b4da7623d", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid St.Gallen Versicherungsgericht 31.03.2011 AHV 2010/11 und KZL 2010/9\nRegeste:\nArt. 52 Abs. 1 und 3 AHVG: Schadenersatzpflicht. Verjährung. Eine Arbeitgeberrevision entfaltet keine materielle Rechtskraft und kann der Beschwerdegegnerin nicht entgegengehalten werden bei der Frage, ob sie bereits zum Zeitpunkt der Kontrolle Kenntnis von der fraglichen Abgangsentschädigung hatte.\r\nIm Übrigen werden die Voraussetzungen für eine Schadenersatzpflicht der Beschwerdeführerin, namentlich des Verschuldens, bejaht. Nichtdeklaration einer Abgangsentschädigung an den Geschäftsführer, die den Charakter einer Entschädigung für geleistete Dienste (Lohn) aufwies, als grobfahrlässig beurteilt.\r\n(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 31. März 2011, AHV 2010/11 + KZL 2010/9).\r\n \r\nAbteilungspräsidentin Lisbeth Mattle Frei, Versicherungsrichterin Karin Huber-Studerus, Versicherungsrichter Martin Rutishauser; Gerichtsschreiber Jürg Schutzbach \r\n \r\n  \r\nEntscheid vom 31. März 2011\r\n \r\nin Sachen\r\n \r\nA.___, \r\nBeschwerdeführerin, \r\nRekurrentin,\r\nvertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. David Brassel, c/o Mätzler & Partner, Grossfeldstrasse 45, 7320 Sargans, \r\n \r\ngegen\r\n \r\nSozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Ausgleichskasse und Familienausgleichskasse des Kantons St. Gallen, Brauerstrasse 54, Postfach, 9016 St. Gallen, \r\nBeschwerdegegnerin, \r\nVorinstanz,\r\n \r\nbetreffend\r\n \r\nSchadenersatzforderung für 2001\r\nStreitwert bundesrechtliche Forderung: Fr. 29'260.50\r\nStreitwert kantonalrechtliche Forderung: Fr. 5'418.--\r\nSachverhalt:\n\nPublikationsplattform\nSt.Galler Gerichte\n\nFall-Nr.: AHV 2010/11 und KZL 2010/9\nStelle: Versicherungsgericht\nRubrik: AHV - Alters- und Hinterlassenenversicherung\nPublikationsdatum: 23.08.2019\nEntscheiddatum: 31.03.2011\n\nEntscheid Versicherungsgericht, 31.03.2011\nArt. 52 Abs. 1 und 3 AHVG: Schadenersatzpflicht. Verjährung. Eine\nArbeitgeberrevision entfaltet keine materielle Rechtskraft und kann der\nBeschwerdegegnerin nicht entgegengehalten werden bei der Frage, ob sie\nbereits zum Zeitpunkt der Kontrolle Kenntnis von der fraglichen\nAbgangsentschädigung hatte. Im Übrigen werden die Voraussetzungen für\neine Schadenersatzpflicht der Beschwerdeführerin, namentlich des\nVerschuldens, bejaht. Nichtdeklaration einer Abgangsentschädigung an den\nGeschäftsführer, die den Charakter einer Entschädigung für geleistete\nDienste (Lohn) aufwies, als grobfahrlässig beurteilt. (Entscheid des\nVersicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 31. März 2011, AHV\n2010/11 + KZL 2010/9). Abteilungspräsidentin Lisbeth Mattle Frei,\nVersicherungsrichterin Karin Huber-Studerus, Versicherungsrichter Martin\nRutishauser; Gerichtsschreiber Jürg Schutzbach Entscheid vom 31. März\n2011 in Sachen A.___, Beschwerdeführerin, Rekurrentin, vertreten durch\nRechtsanwalt lic. iur. David Brassel, c/o Mätzler & Partner, Grossfeldstrasse\n45, 7320 Sargans, gegen Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen,\nAusgleichskasse und Familienausgleichskasse des Kantons St. Gallen,\nBrauerstrasse 54, Postfach, 9016 St. Gallen, Beschwerdegegnerin,\nVorinstanz, betreffend Schadenersatzforderung für 2001 Streitwert\nbundesrechtliche Forderung: Fr. 29'260.50 Streitwert kantonalrechtliche\nForderung: Fr. 5'418.-- Sachverhalt:\n\nA.\n\nA.a Im Januar 2009 erfuhr die Sozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen von\neinem Entscheid der Verwaltungsrekurskommission des Kantons St. Gallen vom\n26. September 2008, in welchem diese unter anderem festhielt, B.___ sei vom\n1. Dezember 1968 bis 30. Juni 2001 bei der A.___ bzw. deren Rechtsvorgängerin und\nanschliessend bis zum 28. Februar 2003 bei der C.___ angestellt gewesen. Im Jahr\n\n© Kanton St.Gallen 2026 Seite 1/14\nPublikationsplattform\nSt.Galler Gerichte\n\n2001 habe B.___ von der A.___ eine Abgangsentschädigung von Fr. 258'000.--\nerhalten; es handle sich dabei um Einkommen aus unselbstständiger Erwerbstätigkeit\n(act. G 3.1/24.6 ff.). In der Folge erliess die SVA am 11. Februar 2009 eine Verfügung\nbetreffend Schadenersatzforderung für entgangene Beiträge 2001 und forderte von der\nC.___ die Bezahlung von Fr. 34'678.50 (wovon Fr. 5'418.-- betreffend FAK-Beiträge) als\nSchadenersatz für entgangene Beiträge auf der an B.___ im Jahr 2001 ausbezahlten\nAbgangsentschädigung von Fr. 258'000.-- (act. G 3.1/23).\n\nA.b Nachdem das Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen auf entsprechende\nBeschwerde festgestellt hatte, dass die C.___ nicht passivlegitimiert war (Urteil vom 15.\nOktober 2009 [AHV 2009/10 und KZL 2009/2], act. G 3.1/7), erliess die\nSozialversicherungsanstalt am 2. November 2009 eine neue Verfügung an die A.___,\nmit welcher sie wiederum Schadenersatz für entgangene Beiträge im Jahr 2001 in\nHöhe von Fr. 34'678.50 (inkl. entgangene FAK-Beiträge von Fr. 5'418.--) geltend\nmachte (act. G 3.1/6). Mit dagegen erhobener Einsprache vom 1. Dezember 2009\nmachte die A.___ im Wesentlichen geltend, die Schadenersatzforderung sei verjährt, da\ndie Zweijahresfrist mit Eingang der Verfügung des kantonalen Steueramtes vom 6.\nOktober 2006 zu laufen begonnen habe und bei Erlass der Schadenersatzverfügung\nvom 2. November 2009 längst abgelaufen gewesen sei (act. G 3.1/5). Mit Entscheid\nvom 1. März 2010 wies die Sozialversicherungsanstalt die Einsprache ab (act. G 3.1/2).\n\nB.\n\n"}