{"Signatur": "SG_VSG_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2009-12-10", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_VSG_001_AHV-2009-1_2009-12-10.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=6277&type=1563347022&cHash=b06316569f4e5dbcb9f544a3b78802c6", "Checksum": "1cdb81da51dd9d8e4866b4a8a07658d3"}, "Scrapedate": "2026-05-12", "Scrapetime": "20:49:13", "Num": ["AHV 2009/1"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Versicherungsgericht 10.12.2009 AHV 2009/1"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Versicherungsgericht 10.12.2009 AHV 2009/1"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Versicherungsgericht 10.12.2009 AHV 2009/1"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "AHV - Alters- und Hinterlassenenversicherung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Art. 52 AHVG; Art. 64 Abs. 4 AHVG i.V.m. Art. 117 AHVV. Interkantonale Zuständigkeit der Ausgleichskassen. Ist ein Einzelunternehmen in Anwendung von Art. 117 Abs. 2 oder 3 AHVV einer Ausgleichskasse in einem anderen Kanton als im Wohnsitz- bzw. Sitzkanton angeschlossen, ist in Abweichung von Art. 52 Abs. 5 AHVG im Beschwerdeverfahren ebenfalls das Versicherungsgericht jenes Kantons zuständig, in dem sich die Ausgleichskasse befindet.\r\n\r\nSchadenersatzpflicht gemäss Art. 52 Abs. 1 AHVG im vorliegenden Fall bejaht (Entscheid des Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen vom 10. Dezember 2009, AHV 2009/1)."}], "ScrapyJob": "446973/61/2140", "Zeit UTC": "12.05.2026 20:49:13", "Checksum": "e0643da1c7a2243b172f509618a5ebaf", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid St.Gallen Versicherungsgericht 10.12.2009 AHV 2009/1\nRegeste:\nArt. 52 AHVG; Art. 64 Abs. 4 AHVG i.V.m. Art. 117 AHVV. Interkantonale Zuständigkeit der Ausgleichskassen. Ist ein Einzelunternehmen in Anwendung von Art. 117 Abs. 2 oder 3 AHVV einer Ausgleichskasse in einem anderen Kanton als im Wohnsitz- bzw. Sitzkanton angeschlossen, ist in Abweichung von Art. 52 Abs. 5 AHVG im Beschwerdeverfahren ebenfalls das Versicherungsgericht jenes Kantons zuständig, in dem sich die Ausgleichskasse befindet.\r\n\r\nSchadenersatzpflicht gemäss Art. 52 Abs. 1 AHVG im vorliegenden Fall bejaht (Entscheid des Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen vom 10. Dezember 2009, AHV 2009/1).\n\nPublikationsplattform\nSt.Galler Gerichte\n\nFall-Nr.: AHV 2009/1\nStelle: Versicherungsgericht\nRubrik: AHV - Alters- und Hinterlassenenversicherung\nPublikationsdatum: 03.03.2020\nEntscheiddatum: 10.12.2009\n\nEntscheid Versicherungsgericht, 10.12.2009\nArt. 52 AHVG; Art. 64 Abs. 4 AHVG i.V.m. Art. 117 AHVV. Interkantonale\nZuständigkeit der Ausgleichskassen. Ist ein Einzelunternehmen in\nAnwendung von Art. 117 Abs. 2 oder 3 AHVV einer Ausgleichskasse in einem\nanderen Kanton als im Wohnsitz- bzw. Sitzkanton angeschlossen, ist in\nAbweichung von Art. 52 Abs. 5 AHVG im Beschwerdeverfahren ebenfalls das\nVersicherungsgericht jenes Kantons zuständig, in dem sich die\nAusgleichskasse befindet. Schadenersatzpflicht gemäss Art. 52 Abs. 1 AHVG\nim vorliegenden Fall bejaht (Entscheid des Versicherungsgericht des\nKantons St. Gallen vom 10. Dezember 2009, AHV 2009/1).\n\nPräsidentin Lisbeth Mattle Frei, Versicherungsrichterin Marie-Theres Rüegg Haltinner,\n\nVersicherungsrichter Franz Schlauri; Gerichtsschreiber Jürg Schutzbach\n\nEntscheid vom 10. Dezember 2009\n\nin Sachen\n\nE.___,\n\nBeschwerdeführer,\n\ngegen\n\nSozialversicherungsanstalt des Kantons St. Gallen, Ausgleichskasse des Kantons\nSt. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,\n\nBeschwerdegegnerin,\n\n© Kanton St.Gallen 2026 Seite 1/14\nPublikationsplattform\nSt.Galler Gerichte\n\nbetreffend\n\nSchadenersatzforderung für entgangene Lohnbeiträge 1999 bis 2002\n\nStreitwert: Fr. 24'859.80\n\nSachverhalt:\n\nA.\n\nA.a E.___ (nachfolgend: Arbeitgeber) ist seit 1. Oktober 1992 als Einzelfirma im Bereich\nTransportunternehmen bei der Sozialversicherungsanstalt (SVA) des Kantons St. Gallen\nals kantonaler Ausgleichskasse angeschlossen (act. G 3.1/1). Seit dem 1. April 1996\nbetreibt der Arbeitgeber eine Filiale in der Stadt Zürich. Seit dem 1. April 1996 rechnete\ner die Kinderzulagen über die Familienausgleichskasse (FAK) des Kantons Zürichs ab\n(act. G 3.1/15). Von Oktober 1992 bis Juni 1997 rechnete der Arbeitgeber paritätische\nLohnbeiträge für Personal mit der SVA St. Gallen ab. Mit Schreiben vom 9. Februar\n1998 teilte er der SVA St. Gallen mit, er beschäftige seit 1. Juli 1997 keine\nArbeitnehmer mehr (act. G 3.1/16). Im entsprechenden Fragebogen zur Abklärung der\nBeitragspflicht hielt der Arbeitgeber am 21. Februar 1998 nochmals fest, dass ab 1. Juli\n1997 er die Schulbusfahrten, die bis dahin durch einen Arbeitnehmer ausgeführt\nwurden, nun selber ausführe (act. G 3.1/18). Auf Anfrage der SVA St. Gallen vom 29.\nAugust 2006 antwortete der Arbeitgeber am 1. September 2006, er habe in den Jahren\n2002 bis 2006 keine beitragspflichtigen Löhne ausbezahlt (act. G 3.1/29).\n\nA.b Aufgrund einer Anfrage eines Arbeitnehmers erfuhr die SVA St. Gallen, dass der\nArbeitgeber auch nach dem 1. Juli 1997 Personal beschäftigt hatte. Mit Verfügung vom\n13. März 2007 forderte die SVA St. Gallen vom Arbeitgeber Schadenersatz im Umfang\nvon Fr. 1'465.90 für entgangene Beiträge 1997 bis 1999 (act. G 3.1/31). Diesen Betrag\nbezahlte der Arbeitgeber schliesslich am 9. Mai 2007 (act. G 3.1/83, S. 21).\n\nA.c Am 7. Juli 2008 bat die SVA Zürich, kantonale Ausgleichskasse, die SVA St. Gallen\num Berichtigung des individuellen Kontos eines weiteren Arbeitnehmers. Sie stellte die\nvom Arbeitgeber an die SVA Zürich, Familienausgleichskasse, gesandten\nJahresabrechnungen für die Jahre 1999 bis 2007 zu (act. G 3.1/36). Mit Verfügung vom\n17. Juli 2008 forderte die SVA St. Gallen vom Arbeitgeber für entgangene Lohnbeiträge\n\n© Kanton St.Gallen 2026 Seite 2/14\nPublikationsplattform\nSt.Galler Gerichte\n\nfür die Jahre 1999 bis 2002 Schadenersatz im Betrag von insgesamt Fr. 24'859.80. Die\nAbklärungen der Kasse hätten ergeben, dass der Arbeitgeber seit 1. Juli 1997 weder\nüber die SVA St. Gallen, noch über die SVA Zürich paritätische Lohnbeiträge\nabgerechnet und abgeliefert habe. Leider sei nicht mehr zu eruieren, warum dies der\nFall gewesen sei (act. G 3.1/37).\n\nA.d Am 24. Juli 2008 stellte die SVA St. Gallen Rechnung für ausstehende\nLohnbeiträge 2003 bis 2007 im Umfang von Fr. 20'620.45 (act. G 3.1/83, S. 22). Mit\nfünf Verzugszinsverfügungen vom 24. Juli 2008 forderte die SVA St. Gallen auf den\nLohnnachforderungen 2003 bis 2007 Verzugszinsen im Umfang von Fr. 2'250.30 (act.\nG 3.1/38 und 83, S. 22).\n\nB.\n\n"}