{"Signatur": "SG_VSG_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2007-06-18", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_VSG_001_AHV-2006-30_2007-06-18.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=6300&type=1563347022&cHash=faa04f34219321a03c0fb2707073dd06", "Checksum": "687045b4be9ffb3c2579389ec3a954ef"}, "Scrapedate": "2026-05-12", "Scrapetime": "21:14:08", "Num": ["AHV 2006/30"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Versicherungsgericht 18.06.2007 AHV 2006/30"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Versicherungsgericht 18.06.2007 AHV 2006/30"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Versicherungsgericht 18.06.2007 AHV 2006/30"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "AHV - Alters- und Hinterlassenenversicherung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Art. 5 AHVG, AHV-Beitragspflicht. 1.) Eine (buchführungspflichtige) GmbH hat sich angebliche Buchungsfehler anzurechnen, wenn sie ihre Buchhaltung durch eine Drittperson erledigen lässt. 2.) Aushilfsköche sind in der Regel als Unselbstständigerwerbende beitragspflichtig (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 18. Juni 2007, AHV 2006/30)."}], "ScrapyJob": "446973/61/2140", "Zeit UTC": "12.05.2026 21:14:08", "Checksum": "6de61d76a1a101495dd9167eb20942c3", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid St.Gallen Versicherungsgericht 18.06.2007 AHV 2006/30\nRegeste:\nArt. 5 AHVG, AHV-Beitragspflicht. 1.) Eine (buchführungspflichtige) GmbH hat sich angebliche Buchungsfehler anzurechnen, wenn sie ihre Buchhaltung durch eine Drittperson erledigen lässt. 2.) Aushilfsköche sind in der Regel als Unselbstständigerwerbende beitragspflichtig (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 18. Juni 2007, AHV 2006/30).\n\nPublikationsplattform\nSt.Galler Gerichte\n\nFall-Nr.: AHV 2006/30\nStelle: Versicherungsgericht\nRubrik: AHV - Alters- und Hinterlassenenversicherung\nPublikationsdatum: 04.03.2020\nEntscheiddatum: 18.06.2007\n\nEntscheid Versicherungsgericht, 18.06.2007\nArt. 5 AHVG, AHV-Beitragspflicht. 1.) Eine (buchführungspflichtige) GmbH\nhat sich angebliche Buchungsfehler anzurechnen, wenn sie ihre\nBuchhaltung durch eine Drittperson erledigen lässt. 2.) Aushilfsköche sind in\nder Regel als Unselbstständigerwerbende beitragspflichtig (Entscheid des\nVersicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 18. Juni 2007, AHV\n2006/30).\n\nPräsidentin Lisbeth Mattle Frei, Versicherungsrichterin Marie-Theres Rüegg Haltinner,\n\nVersicherungsrichter Franz Schlauri; a.o. Gerichtsschreiber Adrian Schnetzler\n\nEntscheid vom 18. Juni 2007\n\nIn Sachen\n\nA.___ GmbH,\n\nBeschwerdeführerin,\n\ngegen\n\nAusgleichskasse GastroSocial, Heinerich Wirri-Strasse 3, Postfach, 5001 Aarau,\n\nBeschwerdegegnerin,\n\nbetreffend\n\nNachbelastung von paritätischen Beiträgen 2001 - 2004\n\n© Kanton St.Gallen 2026 Seite 1/11\nPublikationsplattform\nSt.Galler Gerichte\n\nhat das Versicherungsgericht in Erwägung gezogen:\n\nI.\n\nA.- Die A.___ GmbH ist der Ausgleichskasse GastroSocial (nachfolgend:\nAusgleichskasse) als beitragspflichtige Arbeitgeberin angeschlossen. Am 17. Februar\nsowie am 10. Juni 2006 führte der Revisor der Ausgleichskasse eine\nArbeitgeberkontrolle durch, die den Zeitraum vom 25. Oktober 2001 bis zum\n31. Dezember 2004 umfasste. Er kam zum Schluss, dass in den Jahren 2001 bis 2004\nfür Löhne in der Höhe von insgesamt Fr. 97'527.-- zuwenig Beiträge abgerechnet\nworden seien (act. G 3.1, act. G 3.2). Mit einer Nachtragsverfügung vom 14. Juni 2006\nforderte die Ausgleichskasse von der A.___ GmbH Beiträge in der Höhe von\nFr. 16'488.80 (AHV-/IV-/EO-Lohnbeiträge Fr. 9'850.25, ALV-Lohnbeiträge Fr. 2'629.45,\nBeiträge FAK Fr. 1'898.10, Verwaltungskosten Fr. 270.85 sowie Verzugszinsen\nFr. 1'840.15) [act. G 3.3].\n\nB.- Gegen diese Nachtragsverfügung erhob die A.___ GmbH Einsprache, beantragte\nsinngemäss die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und führte zur\nZusammenstellung des Ergebnisses aus der Arbeitgeberkontrolle aus, wieso die\nPositionen keinen massgebenden Lohn darstellten (act. G 3.6, act. G 3.8). Der Revisor\nder Ausgleichskasse prüfte die geltend gemachten Einwände anhand von Unterlagen,\ndie er von der A.___ GmbH einverlangte (act. G 3.10). Mit Einspracheentscheid vom\n26. September 2006 hiess die Ausgleichskasse die Einsprache teilweise gut und\nreduzierte die Nachtragsverfügung auf Fr. 14'832.15 (AHV-/IV-/EO-Lohnbeiträge\nFr. 8'728.75, ALV-Lohn-beiträge Fr. 2'334.60, Beiträge FAK Fr. 1'683.15, UVG-Zusatz\nFr. 50.30, Verwaltungskosten Fr. 240.-- sowie Verzugszinsen Fr. 1'795.35). Zur\nBegründung verwies sie auf die Feststellungen des Revisors (act. G 3.11, act. G 3.12).\n\nC.- Gegen diesen Einspracheentscheid richtet sich die Beschwerde vom 23. Oktober\n2006, worin die Beschwerdeführerin die Aufhebung des Einspracheentscheides\nbeantragt, soweit sie die Nachzahlungspflicht nicht anerkennt, und die bestrittenen\nPositionen begründet (act. G 1). Mit Beschwerdeantwort vom 17. November 2006\nbeantragt die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde und hält an ihren\nErwägungen im Einspracheentscheid fest (act. G 3). Mit Replik vom 9. Dezember 2006\nergänzt die Beschwerdeführerin die Begründung ihrer Einwendungen gegen die\n\n© Kanton St.Gallen 2026 Seite 2/11\nPublikationsplattform\nSt.Galler Gerichte\n\numstrittenen Positionen der Nachtragsverfügung und fügt bei, Buchungsfehler seien\nnicht geeignet, eine Nachzahlungspflicht zu begründen (act. G 5). Mit Duplik vom\n27. Dezember 2006 hält die Beschwerdegegnerin an ihrem Antrag fest (act. G 7).\n\nD.- Am 9. März 2007 traf das Gericht beim Revisor der Ausgleichskasse\nSachverhaltsabklärungen (act. G 9). Am 13. März 2007 wurde die Beschwerdeführerin\nersucht, dem Gericht die Adressen und AHV-Nummer der von der Nachtragsverfügung\nmitbetroffenen Arbeitnehmer P.___, H.___, F.___ und K.___ mitzuteilen (act. G 11). Die\nBeschwerdeführerin liess sich innert Frist nicht vernehmen. Mit Schreiben vom\n25. März 2007 teilte sie sodann mit, sie habe nach mehreren Jahren keine Kenntnis\nmehr über den Verbleib der \"Einmann-Firmen\". Sie habe aber dem Revisor der\nBeschwerdegegnerin die damalig bekannten Adressen mitgeteilt (act. G 15).\n\nE.- Am 13. März 2007 forderte das Gericht auch die Beschwerdegegnerin zu\nergänzenden Angaben auf (act. G 10). Mit Schreiben vom 23. März 2007 teilte diese\nmit, ihr seien nur die AHV-Nummern von F.___ und K.___ bekannt. Bei den Konten von\nH.___ und P.___ handle es sich um behelfsmässige Konten, die in die individuellen\nKonten nachgebucht würden, wenn sich die betroffenen Arbeitnehmer meldeten (act.\nG 13).\n\nF.- Abklärungen des Versicherungsgerichtes ergaben, dass K.___ am 9. Oktober 2004\nunverheiratet und kinderlos verstorben war (act. G 14).\n\n"}