Da aktuell beim Versicherten keine depressiven Symptome zu eruieren seien, müsse man sich auf seine Angaben und die Akten abstützen, die insgesamt das Bild eines allenfalls leicht Depressiven vermitteln würden. Wegen des engen zeitlichen Zusammenhangs zwischen dem Erschöpfungszustand, bzw. der depressiven Symptomatik, und einer Überlastungssituation bei der Arbeit dürfte am ehesten eine Anpassungsstörung im Sinn einer längeren depressiven Reaktion (ICD-10: F43.21) vorliegen. Daher könne derzeit von einer gut hälftigen Arbeitsfähigkeit in einer Tätigkeit ohne Führungsaufgaben ausgegangen werden. Es seien dringend berufliche Massnahmen