{"Signatur": "SG_VSG_001", "Spider": "SG_Gerichte", "Datum": "2014-12-23", "PDF": {"Datei": "SG_Gerichte/SG_VSG_001_2012-459_2014-12-23.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=8387&type=1563347022&cHash=ca9a48265ea92ef0b48966aa99e45061", "Checksum": "3d4a8cc8266bb4dab64d3836d08e0596"}, "Scrapedate": "2026-05-12", "Scrapetime": "19:54:51", "Num": ["2012/459"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Versicherungsgericht 23.12.2014 2012/459"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Versicherungsgericht 23.12.2014 2012/459"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Versicherungsgericht 23.12.2014 2012/459"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Versicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "IV - Invalidenversicherung"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Art. 14a, Art. 15 ff. und Art. 28 IVG. Mangels leistungsrelevanter Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit kein Anspruch auf IV-Leistungen (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 23. Dezember 2014, IV 2012/459)."}], "ScrapyJob": "446973/61/2140", "Zeit UTC": "12.05.2026 19:54:51", "Checksum": "d2aa35e11b387c3a4bd26c5fbf0ade51", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid St.Gallen Versicherungsgericht 23.12.2014 2012/459\nRegeste:\nArt. 14a, Art. 15 ff. und Art. 28 IVG. Mangels leistungsrelevanter Beeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit kein Anspruch auf IV-Leistungen (Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 23. Dezember 2014, IV 2012/459).\n\nPublikationsplattform\nSt.Galler Gerichte\n\nFall-Nr.: 2012/459\nStelle: Versicherungsgericht\nRubrik: IV - Invalidenversicherung\nPublikationsdatum: 08.06.2020\nEntscheiddatum: 23.12.2014\n\nEntscheid Versicherungsgericht, 23.12.2014\nArt. 14a, Art. 15 ff. und Art. 28 IVG. Mangels leistungsrelevanter\nBeeinträchtigung der Arbeitsfähigkeit kein Anspruch auf IV-Leistungen\n(Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 23.\nDezember 2014, IV 2012/459).\n\nEntscheid Versicherungsgericht, 23.12.2014\n\nVersicherungsrichterinnen Marie Löhrer (Vorsitz) und Lisbeth Mattle Frei, a.o.\nVersicherungsrichter Christian Zingg, Gerichtsschreiber Philipp Geertsen\n\nEntscheid vom 23. Dezember 2014\n\nin Sachen\n\nA.___,\n\nBeschwerdeführer,\n\ngegen\n\nIV-Stelle des Kantons St. Gallen, Postfach 368, 9016 St. Gallen,\n\nBeschwerdegegnerin,\n\nbetreffend\n\nIV-Leistungen\n\nSachverhalt:\n\n© Kanton St.Gallen 2026 Seite 1/13\nPublikationsplattform\nSt.Galler Gerichte\n\nA.\n\nA.a A.___ meldete sich wegen eines Burn-out am 10. Juli 2007 zum Bezug von IV-\nLeistungen an (IV-act. 2). Am 6. August 2007 erhielt die IV-Stelle einen Bericht der\nKlinik Gais vom 12. März 2007 betreffend den stationären Rehabilitationsaufenthalt\nvom 1. bis 21. Februar 2007. Die dort behandelnden medizinischen Fachpersonen\ngaben an, der Versicherte leide an einem Burn-out-Syndrom (ICD-10: Z73.0; IVact. 22). RAD-Arzt Dr. med. B.___, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH,\nvertrat in der Stellungnahme vom 6. September 2007 den Standpunkt, es sei aktuell\nkein Gesundheitsschaden mit dauerhafter Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit\nausgewiesen. In der angestammten Tätigkeit als Geschäftsleiter einer Tankstelle bestehe aus medizinischer Sicht keine Einschränkung (IV-act. 29). Die behandelnde\nDr. med. C.___, Psychiatrie + Psychotherapie, berichtete am 3. Oktober 2007, sie habe\neine Depression mittleren Grades (ICD-10: F32.1) diagnostiziert, die seit 2006 bestehe.\nSie bescheinigte eine 100%ige Arbeitsunfähigkeit für die angestammte Tätigkeit. Es sei\neine Wiedereingliederung anzustreben mit schrittweisem Aufbau der Tätigkeit und\nenger Führung. \"Zu Beginn vorzugsweise 50%\" (IV-act. 32). Im Bericht vom\n27. November 2007 erwähnt der behandelnde Dr. med. D.___, Facharzt für Innere\nMedizin, als Diagnosen mit Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit eine Depression\nmittleren Grades und ein Burn-out-Syndrom. Er hielt den Versicherten für 100%\narbeitsunfähig (IV-act. 37). RAD-Ärztin Dr. med. E.___, Fachärztin für Arbeitsmedizin\nFMH, stellte die Einschätzung der behandelnden Psychiaterin nicht in Frage\n(Stellungnahme vom 8. Januar \"2007\" [richtig: 2008], IV-act. 40-2).\n\nA.b Im Auftrag der Schweizerischen Mobiliar Lebensversicherungs-Gesellschaft\n(nachfolgend: die Mobiliar) wurde der Versicherte am 4. Juni 2008 durch Dr. med.\nF.___, Facharzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie, begutachtet. Da aktuell beim\nVersicherten keine depressiven Symptome zu eruieren seien, müsse man sich auf seine\nAngaben und die Akten abstützen, die insgesamt das Bild eines allenfalls leicht\nDepressiven vermitteln würden. Wegen des engen zeitlichen Zusammenhangs\nzwischen dem Erschöpfungszustand, bzw. der depressiven Symptomatik, und einer\nÜberlastungssituation bei der Arbeit dürfte am ehesten eine Anpassungsstörung im\nSinn einer längeren depressiven Reaktion (ICD-10: F43.21) vorliegen. Daher könne\nderzeit von einer gut hälftigen Arbeitsfähigkeit in einer Tätigkeit ohne\nFührungsaufgaben ausgegangen werden. Es seien dringend berufliche Massnahmen\n\n© Kanton St.Gallen 2026 Seite 2/13\nPublikationsplattform\nSt.Galler Gerichte\n\nangezeigt. Für die angestammte Tätigkeit bestehe eine 80%ige Arbeitsunfähigkeit\n(Gutachten vom 19. August 2008, Fremdakten).\n\nA.c Die IV-Stelle erteilte am 1. Oktober 2008 eine Kostengutsprache für eine berufliche\nAbklärung bei der G.___ GmbH für die Dauer vom 2. Juni bis 15. Juli 2008 (IV-act. 59;\nzur Taggeldverfügung vom 13. Januar 2009 siehe IV-act. 65 und zum Inhalt der\nAbklärungsmassnahme IV-act. 51-2 ff.). Im von der IV-Stelle in Auftrag gegebenen\nVerlaufsgutachten vom 25. Mai 2009 führte Dr. F.___ aus, der Gesundheitszustand des\nVersicherten habe sich verschlechtert. Es bestehe eine mittelgradige depressive\nEpisode mit somatischem Syndrom (ICD-10: F32.11). Dabei handle es sich um ein\neigenständiges Krankheitsbild (IV-act. 81-8 f.). Für eine leidensangepasste Tätigkeit\nverfüge der Versicherte lediglich über eine 25 bis 30%ige Arbeitsfähigkeit (IVact. 81-12). Der seit 28. März 2007 behandelnde Psychotherapeut lic. phil. H.___\nstimmte im Bericht vom 7. Januar 2010 mit der Einschätzung von Dr. F.___ überein (IVact. 91). RAD-Arzt Dr. B.___ hielt eine derart schwere Einschränkung der\nArbeitsfähigkeit für nicht nachvollziehbar und empfahl die Einholung einer\nZweitmeinung (Stellungnahme vom 20. Mai 2010, IV-act. 94).\n\nA.d Am 20. Mai 2010 teilte die IV-Stelle dem Versicherten mit, sie gewähre Beratung\nund Unterstützung bei der beruflichen Eingliederung (IV-act. 96). Am 25. Mai 2010 teilte\nsie dem Versicherten sodann mit, dass eine weitere medizinische Abklärung notwendig\nsei (IV-act. 98).\n\n"}