{"Signatur": "SG_VGN_001", "Spider": "SG_Publikationen", "Datum": "2020-02-27", "PDF": {"Datei": "SG_Publikationen/SG_VGN_001_B-2019-17_2020-02-27.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte-detail?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=7044&type=1563347022&cHash=63b0d03dd1784e34ac05e779909c63ef", "Checksum": "bf54eccefd97610916b4963f3508c90d"}, "Scrapedate": "2024-05-27", "Num": ["B 2019/17"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht 27.02.2020 B 2019/17"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht 27.02.2020 B 2019/17"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht 27.02.2020 B 2019/17"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht "}], "ScrapyJob": "446973/74/22", "Zeit UTC": "27.05.2024 04:16:38", "Checksum": "51d1ebb74dea111662a053beb3aeb3ae", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid St.Gallen Verwaltungsgericht 27.02.2020 B 2019/17\n\nEinspracheentscheid des Gemeinderates X.__ vom 14. Juni 2016 betreffend\nTeilzonenplan R.__ (Verfahren 16-4884, act. 15/1) an das Baudepartement. Am\n30. Januar 2017 reichte das Amt für Raumentwicklung und Geoinformation (AREG)\neinen Amtsbericht ein (act. 14/17, act. 15/16). Am 30. Juni 2017 führte das\nBaudepartement einen Augenschein durch (act. 14/23 f., 15/22 f.). Am\n1. November 2017 genehmigte der Bundesrat die von der Regierung am\n17. Januar 2017 erlassene Gesamtüberarbeitung kantonaler Richtplan Teil 1, Siedlung\n(www.are.admin.ch). Am 28. Juni 2018 reichte das AREG einen weiteren Amtsbericht\nein (act. 14/55, 15/55). Mit Entscheid vom 19. Dezember 2018 (act. 2) hiess das\nBaudepartement die Rekurse gut, soweit es darauf eintrat (Dispositiv-Ziffer 1a und 1b),\nund hob den Teilzonen- und überbauungsplan R.__, den Einspracheentscheid des\nGemeinderates X.__ vom 14. Juni 2016 sowie den zustimmenden Entscheid der\nBürgerschaft von X.__ auf (Dispositiv-Ziffer 1d).\n\nD.\nGegen den Entscheid des Baudepartements (Vorinstanz) vom 19. Dezember 2018\nerhob die Politische Gemeinde X.__ (Beschwerdeführerin) am 15. Januar 2019\nBeschwerde beim Verwaltungsgericht mit dem Rechtsbegehren, es sei der\nangefochtenen Entscheid unter Kosten- und Entschädigungsfolge aufzuheben.\nEventuell sei die Angelegenheit zu neuer Entscheidung an die Vorinstanz\nzurückzuweisen (act. 1). Am 20. Februar 2019 ergänzte sie ihre Beschwerde mit einer\nBegründung und präzisierte ihr Rechtsbegehren insoweit, als der angefochtene\nEntscheid unter Kostenfolge aufzuheben und die Angelegenheit im Sinn der\nBeschwerdebegründung an die Vorinstanz zu neuer Entscheidung zurückzuweisen sei\n(act. 10). Mit Vernehmlassung vom 7. März 2019 schloss die Vorinstanz auf Abweisung\nder Beschwerde (act. 13). Am 27. März 2019 nahm C.__ (Beschwerdebeteiligter)\nStellung (act. 17). Am 8. April 2019 verzichteten A.__ und B.__ (Beschwerdegegner)\ndurch ihren Rechtsvertreter auf eine Stellungnahme (act. 19). Am 25. April 2019\nbeantragten sie, die Eingabe des Beschwerdebeteiligten vom 25. April 2019 sei nicht\nzu beachten (act. 21). Mit Replik vom 17. Juni 2019 bestätigte die Beschwerdeführerin\nihre Anträge und Ausführungen (act. 25). Am 1. Juli 2019, 10. Oktober 2019,\n25. November 2019 und 19. Januar 2020 liessen sich die Beschwerdegegner (act. 27,\n34, 39, 42) und am 20. September 2019 und 6. November 2019 die\nBeschwerdeführerin (act. 31 und 36) abschliessend vernehmen. Am 4. September 2019\ngenehmigte das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und\nKommunikation (UVEK) die von der Regierung am 26. März 2019 erlassene Anpassung\ndes kantonalen Richtplans. Im Prüfbericht vom 27. August 2019 hielt das Bundesamt\nfür Raumentwicklung (ARE) fest, dass die Beschwerdeführerin keine\nüberdimensionierten Bauzonen besitze und keinen Auszonungsprozess starten müsse\n\n© Kanton St.Gallen 2024 Seite 4/11\nPublikationsplattform\nSt.Galler Gerichte\n\n(S. 3, www.are.admin.ch). Am 14. Januar 2020 veröffentlichte die Regierung die\nRichtplananpassung 19 (act. 43/17 f.).\n\nEine Genehmigung des Teilzonen- und überbauungsplans R.__ durch das\nBaudepartement resp. das AREG liegt nicht vor.\n\nAuf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids und die Ausführungen der\nVerfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge sowie die Akten wird, soweit\nwesentlich, in den Erwägungen eingegangen.\n\nDarüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:\n\n1.\nDie sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis Abs. 1 des\nGesetzes über die Verwaltungsrechtspflege; sGS 951.1, VRP). Die Beschwerdeeingabe\nvom 15. Januar 2019 (act. 1) erfolgte rechtzeitig und erfüllt zusammen mit der\nErgänzung vom 20. Februar 2019 (act. 10) die formellen und inhaltlichen Anforderungen\n(Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 und Art. 48 Abs. 1 und 2 VRP). Die\nBeschwerdeführerin ist zur Erhebung des Rechtsmittels befugt (vgl. Art. 64 in\nVerbindung mit Art. 45 VRP und VerwGE B 2019/95 vom 22. August 2019 E. 1 mit\nHinweisen). Auf die Beschwerde ist einzutreten.\n\nDer Beschwerdebeteiligte behauptet nicht, seine Interessen durch die Y.__ AG, __,\nvertreten zu lassen oder sich in deren Namen als Beschwerdebeteiligter einbringen zu\nwollen. Eine entsprechende Vollmacht liegt denn auch nicht vor. Demzufolge kommt im\nvorliegenden Verfahren ausschliesslich ihm als Grundeigentümer der Parzelle\nNrn. 0001-0004 Parteistellung als Beschwerdebeteiligter zu. Daran ändert nichts, dass\ner als juristischer Laie seine Stellungnahme vom 27. März 2019 (act. 17) mit dem\nBriefkopf der Y.__ AG versah und diese Stellungnahme von deren Verwaltungsrat D.__\nmitunterzeichnet war (www.zefix.ch). Anlass, die fristgerecht eingereichte\nStellungnahme des Beschwerdebeteiligten vom 27. März 2019 gemäss dem Antrag der\nBeschwerdegegner (act. 21) nicht zu beachten, besteht nicht.\n\n2.\nDer Teilzonen- und überbauungsplan R.__ lag vom 24. November 2015 bis\n23. Dezember 2015 öffentlich auf. Die streitigen Planerlasse beurteilen sich daher nach\nden Bestimmungen des bis 30. September 2017 [nGS 2017-049] gültigen Gesetzes\nüber die Raumplanung und das öffentliche Baurecht (Baugesetz; nGS 32-47, BauG, in\n\n© Kanton St.Gallen 2024 Seite 5/11\nPublikationsplattform\nSt.Galler Gerichte\n\nder Fassung vom 1. Januar 2015, vgl. Art. 174 des Planungs- und Baugesetzes; sGS\n731.1, PBG).\n\n"}