{"Signatur": "SG_VGN_001", "Spider": "SG_Publikationen", "Datum": "2020-04-22", "PDF": {"Datei": "SG_Publikationen/SG_VGN_001_B-2019-140_2020-04-22.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte-detail?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=7639&type=1563347022&cHash=69f9fabe72c4ea7c7dae4088de42c06c", "Checksum": "55cdc86e13b42f4bfa1c29de0f6c9e19"}, "Scrapedate": "2024-05-27", "Num": ["B 2019/140"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht 22.04.2020 B 2019/140"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht 22.04.2020 B 2019/140"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht 22.04.2020 B 2019/140"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht "}], "ScrapyJob": "446973/74/22", "Zeit UTC": "27.05.2024 04:04:39", "Checksum": "d95f737df0271210c89ab6f906d353e4", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid St.Gallen Verwaltungsgericht 22.04.2020 B 2019/140\n\nMit Vernehmlassung vom 9. Oktober 2019 schloss die Vorinstanz auf Abweisung der\nBeschwerde (act. 16). Mit Eingabe vom 24. Oktober 2019 verzichtete die\nBeschwerdebeteiligte auf eine Vernehmlassung und eigene Rechtsbegehren (act. 21).\nMit Stellungnahmen vom 4. November 2019 trugen A.__ und B.__\n(Beschwerdegegner 1 und 2) bzw. C.__ und D.__, E.__, F.__ und G.__\n(Beschwerdegegner 3 bis 7) durch ihren jeweiligen Rechtsvertreter auf Abweisung der\nBeschwerde an, unter Kosten- und Entschädigungsfolgen (act. 22, 24). Mit Replik vom\n24. Dezember 2019 bestätigte die Beschwerdeführerin ihre Anträge und Ausführungen\n(act. 28). Am 8. Januar 2020 duplizierten die Beschwerdegegner 3 bis 7 (act. 32) und\nam 24. Januar 2020 die Beschwerdegegner 1 und 2 (act. 35) unter Festhalten an ihren\nAnträgen. Am 18. Februar 2020 reichte die Beschwerdeführerin Unterlagen zur\nVereinigung der Grundstücke Nrn. 0002__, 0001__ und 0003__ zur Parzelle Nr. 0001__\nein (act. 39). Dazu liessen sich die Beschwerdegegner 3 bis 7 am 11. März 2020\n(act. 45) und die Beschwerdegegner 1 und 2 am 23. März 2020 (act. 46) abschliessend\nvernehmen.\n\nAuf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids und die Ausführungen der\nVerfahrensbeteiligten zur Begründung ihrer Anträge sowie die Akten wird, soweit\nwesentlich, in den Erwägungen eingegangen.\n\nDarüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:\n\n1.\nDie sachliche Zuständigkeit des Verwaltungsgerichts ist gegeben (Art. 59bis Abs. 1 des\n\n© Kanton St.Gallen 2024 Seite 4/10\nPublikationsplattform\nSt.Galler Gerichte\n\nGesetzes über die Verwaltungsrechtspflege; sGS 951.1, VRP). Die Beschwerdeführerin\nist zur Erhebung des Rechtsmittels befugt (vgl. Art. 64 in Verbindung mit Art. 45\nAbs. 1 VRP). Die Beschwerde vom 2. Juli 2019 (act. 1) erfolgte rechtzeitig und erfüllt\nzusammen mit den Ergänzungen vom 23. Juli 2019 (act. 6), 5. September 2019\n(act. 10 f.) und 12. September 2019 (act. 13 f.) die formellen und inhaltlichen\nAnforderungen (Art. 64 in Verbindung mit Art. 47 Abs. 1 sowie Art. 48 Abs. 1 und\n2 VRP). Auf die Beschwerde ist einzutreten.\n\nStreitgegenstand des vorliegenden Verfahrens kann nur sein, was bereits Gegenstand\ndes vorinstanzlichen Verfahrens bildete (vgl. VerwGE B 2019/82 vom 2. Juli 2019 E. 1\nund BGE 133 II 35 E. 2 je mit Hinweis). Die Vorinstanz hob den Baubewilligungs- und\nEinspracheentscheid der Beschwerdebeteiligten vom 20. März 2018 (Beilage zu\nact. 18/1) einzig mit der Begründung auf, das Bauvorhaben überschreite die in der\nWohnzone W2b maximal zulässige Ausnützungsziffer (vgl. E. 5.6 des angefochtenen\nEntscheids, act. 11/3, S. 9-11). Folglich beschränkte sich die Beschwerdeführerin in\nihrer Beschwerdebegründung auf diesen Gesichtspunkt. Daran ändert nichts, dass sie\nbeiläufig (S. 5 Ziff. 5) die Ausführungen der Vorinstanz zu weiteren Rügen der\nBeschwerdegegner erwähnte (vgl. dazu E. 8 [grosser Grenzabstand, S. 14-16], E. 9\n[Erschliessung, S. 16-24], E. 10 [ausseramtliche Kosten im erstinstanzlichen Verfahren,\nS. 25] des angefochtenen Entscheids), welche die Vorinstanz nicht abschliessend\nprüfte und welche nicht zur Aufhebung des erstinstanzlichen Entscheids führten.\nDeshalb kann der Beschwerdeführerin – trotz gegenteiliger Auffassung der\nBeschwerdegegner 3 bis 7 (act. 24 Ziff. II/3-5) – auch nicht vorgeworfen werden, sie\nhabe ihre (Laien-)Beschwerde bezüglich dieser weiteren Aspekte nicht ausreichend\nbegründet (vgl. dazu VerwGE B 2019/77; B 2019/78 vom 11. Februar 2020 E. 2 und\nVerwGE B 2018/82 vom 23. Mai 2019 E. 4.4 je mit Hinweisen).\n\nDas Verwaltungsgericht hat sodann bereits im Entscheid VerwGE B 2015/14 vom\n20. Januar 2017 festgehalten (E. 1 mit Hinweisen), dass auf die Eingaben der übrigen\nVerfahrensbeteiligten nicht einzutreten sei, soweit in deren Begründung einzelne, von\nder Beschwerdeführerin nicht angefochtene Punkte beanstandet werden. Demzufolge\nist auch im vorliegenden Verfahren auf die Eingaben der Vorinstanz (act. 16 Ziff. II/2),\nder Beschwerdegegner 1 und 2 (act. 22, S. 6 Ziff. III/9, act. 35 Ziff. 5) sowie der\nBeschwerdegegner 3 bis 7 (act. 24, S. 4-5, 7 Ziff. III/1, 2a und 3, act. 45 Ziff. II/3 und 5)\nnicht einzutreten, soweit darin über die von der Vorinstanz beanstandete\nÜberschreitung der Ausnützungsziffer, welche die Beschwerdeführerin im Rahmen ihrer\nBeschwerde kritisierte, einzelne, von der Beschwerdeführerin nicht angefochtene\nPunkte beanstandet werden. Deswegen braucht auch auf die diesbezüglichen\n\n© Kanton St.Gallen 2024 Seite 5/10\nPublikationsplattform\nSt.Galler Gerichte\n\nEntgegnungen der Beschwerdeführerin in ihrer Replik vom 24. Dezember 2019 (act. 28,\nS. 4, 7, Ziff. 2 und 4) nicht eingegangen zu werden. Folglich kann dahingestellt bleiben\n(vgl. act. 32, Ziff. II/2 f.), ob die Replik der Beschwerdeführerin insoweit überhaupt zu\nhören gewesen wäre (vgl. dazu VerwGE B 2017/29 vom 20. Juli 2018, berichtigt am\n13. August 2018 E. 4.3 mit Hinweisen).\n\n2.\nDer erstinstanzliche Entscheid der Beschwerdebeteiligten erging am 20. März 2018\n(act. 18/7/4) und damit nach Inkrafttreten des Planungs- und Baugesetzes (sGS 731.1,\nPBG) am 1. Oktober 2017 (nGS 2017-049). Auf das strittige Bauvorhaben sind somit\ngrundsätzlich die Bestimmungen des PBG anwendbar (vgl. Art. 173 Abs. 1 PBG sowie\nBGE 141 II 393 E. 2.4 mit Hinweisen, in: Pra 105 [2016] Nr. 52, und G. Müller,\nZulässigkeit der begünstigenden Rückwirkung, in: ZBl 118/2017, S. 268 ff., S. 273 ff.).\n\n"}