{"Signatur": "SG_VGN_001", "Spider": "SG_Publikationen", "Datum": "2020-04-22", "PDF": {"Datei": "SG_Publikationen/SG_VGN_001_B-2019-140_2020-04-22.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte-detail?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=7639&type=1563347022&cHash=69f9fabe72c4ea7c7dae4088de42c06c", "Checksum": "55cdc86e13b42f4bfa1c29de0f6c9e19"}, "Scrapedate": "2024-05-27", "Num": ["B 2019/140"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht 22.04.2020 B 2019/140"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht 22.04.2020 B 2019/140"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht 22.04.2020 B 2019/140"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht "}], "ScrapyJob": "446973/74/22", "Zeit UTC": "27.05.2024 04:04:39", "Checksum": "d95f737df0271210c89ab6f906d353e4", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid St.Gallen Verwaltungsgericht 22.04.2020 B 2019/140\n\nPublikationsplattform\nSt.Galler Gerichte\n\nFall-Nr.: B 2019/140\nStelle: Verwaltungsgericht\nRubrik: Verwaltungsgericht\nPublikationsdatum: 08.05.2020\nEntscheiddatum: 22.04.2020\n\nEntscheid Verwaltungsgericht, 22.04.2020\nBaurecht, Baubewilligung, Abweichung vom Novenverbot, Art. 6 Ziff. 1\nEMRK, Art. 110 BGG, Art. 61 Abs. 3 VRP, Art. 61 BauG. Bei der Beurteilung\nder vorliegenden Beschwerde war zu berücksichtigen, dass zwei\nGrundstücke während des laufenden Beschwerdeverfahrens mit dem\nBaugrundstück vereinigt wurden, was zur Gutheissung der Beschwerde und\nzur Rückweisung der Sache an die Vorinstanz führte (E. 3),\n(Verwaltungsgericht, B 2019/140).\n\nEntscheid vom 22. April 2020\n\nBesetzung\n\nAbteilungspräsident Zürn; Verwaltungsrichterin Zindel, Verwaltungsrichter Steiner;\nGerichtsschreiber Bischofberger\n\nVerfahrensbeteiligte\n\nQ.__ AG,\n\nBeschwerdeführerin,\n\ngegen\n\nBaudepartement des Kantons St. Gallen, Lämmlisbrunnenstrasse 54,\n9001 St. Gallen,\n\nVorinstanz,\n\nund\n\n© Kanton St.Gallen 2024 Seite 1/10\nPublikationsplattform\nSt.Galler Gerichte\n\nA.__ und B.__,\n\nBeschwerdegegner 1 und 2\n\nvertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Othmar Somm, Senn Somm Bossart Anwälte,\nMuseumstrasse 47, 9000 St. Gallen,\n\nsowie\n\nC.__ und D.__,\n\nE.__,\n\nF.__ und G.__,\n\nBeschwerdegegner 3 bis 7,\n\nvertreten durch Fürsprecher Christoph A. Egli, Bartl Egli & Partner,\nBerneckerstrasse 26, Postfach, 9435 Heerbrugg\n\nund\n\nPolitische Gemeinde X.__, Gemeinderat,\n\nBeschwerdebeteiligte,\n\nGegenstand\n\nBaubewilligung\n\nDas Verwaltungsgericht stellt fest:\n\nA.\nZwischen der Q.__ AG, Eigentümerin der mit dem Mehrfamilienhaus Assek.-Nr. 0000__\nüberbauten Parzelle Nrn. 0001__, Grundbuch X.__ (bis 13. Februar 2020 Parzellen\n\n© Kanton St.Gallen 2024 Seite 2/10\nPublikationsplattform\nSt.Galler Gerichte\n\nNrn. 0002__, 0001__ und 0003__) und den Eigentümer der mit Einfamilienhäusern\nüberbauten Parzellen Nrn. 0004__ (A.__ und B.__), 0005__ (E.__), 0006__ (C.__ und\nD.__) sowie 0007__ (F.__ und G.__) besteht seit rund acht Jahren ein\nNachbarschaftsstreit. Nach dem Zonenplan der Politischen Gemeinde X.__ liegen all\ndiese Grundstücke in der Wohnzone W2b. Nach Angaben des Baudepartements\nbewilligte der Gemeinderat X.__ am 20. November 2012 ein erstes Gesuch der Q.__ AG\nvom 18. Juli 2012 für den Neubau eines Mehrfamilienhauses auf der damaligen Parzelle\nNr. 0003__ und wies die dagegen von den genannten Nachbarn erhobenen\nEinsprachen ab. Die diesbezüglichen Rekursverfahren Nrn. 0008__ und 0009__ wurden\nvom Baudepartement nach Durchführung eines Augenscheins am 12. April 2013\noffenbar sistiert. Am 14. Januar 2014 bewilligte der Gemeinderat X.__ ein zweites\nGesuch der Q.__ AG vom 16. Oktober 2013 für den Neubau eines Mehrfamilienhauses\nauf der damaligen Parzelle Nr. 0003__ und wies die dagegen von den Nachbarn\nerhobene Einsprache ab. Den dagegen von den Nachbarn am 30. Januar 2014\nerhobenen Rekurs hiess das Baudepartement mit Entscheid vom 14. Januar 2015 gut\nund hob den Entscheid des Gemeinderates X.__ vom 14. Januar 2014 auf. Die gegen\ndiesen Rekursentscheid von der Q.__ AG am 29. Januar 2015 erhobene Beschwerde\nwies das Verwaltungsgericht mit Entscheid VerwGE B 2015/14 vom 20. Januar 2017 ab\n(vgl. Sachverhalt lit. A/b des Rekursentscheids vom 24. Juni 2019, act. 11/3, S. 2 f.,\nact. 17.1, act. 18/7/4, S. 2 und 13, act. 18/8/17, 18a, 21 f., 29 f., 38, Beilage zu act. 39,\nwww.geoportal.ch).\n\nB.\nAm 6./10./13./19. Juli 2017 reichte die Q.__ AG ein drittes Gesuch für den Neubau\neines Mehrfamilienhauses (drei Wohnungen mit Tiefgarage) auf Parzelle Nr. 0001__\n(ehemals Parzelle Nr. 0003__) ein. Während der öffentlichen Auflage vom 28. Juli 2017\nbis 10. August 2017 gingen drei Einsprachen ein, darunter zwei der genannten\nNachbarn. Mit Entscheid vom 20. März 2018 wies der Gemeinderat X.__ die\nEinsprachen in öffentlich-rechtlicher Hinsicht und teilweise auch in privatrechtlicher\nHinsicht gemäss Art. 684 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches (SR 210, ZGB)\nkostenfällig ab und bewilligte das Bauvorhaben (act. 18/7/1, 4, act. 18/8/4-6). Dagegen\nrekurrierten A.__ und B.__ am 5. April 2018 (act. 18/1, Verfahrensnummer 0010__) bzw.\nC.__ und D.__, E.__, F.__ und G.__ am 6. April 2018 (act. 19/1, Verfahrensnummer\n0011__) an das Baudepartement. Mit Entscheid vom 24. Juni 2019 hiess das\nBaudepartement die Rekurse im Sinn der Erwägungen gut und hob den Entscheid des\nGemeinderates X.__ vom 20. März 2018 auf (act. 11/3).\n\nC.\nGegen den Entscheid des Baudepartements (Vorinstanz) vom 24. Juni 2019 erhob die\n\n© Kanton St.Gallen 2024 Seite 3/10\nPublikationsplattform\nSt.Galler Gerichte\n\nQ.__ AG (Beschwerdeführerin) am 2. Juli 2019 Beschwerde beim Verwaltungsgericht\n(act. 1). Am 23. Juli 2019 (act. 6), 5. September 2019 (act. 10 f.) resp.\n12. September 2019 (act. 13 f.) ergänzte sie ihre Beschwerde unter anderem mit einer\nBegründung und dem Rechtsbegehren, es sei der angefochtene Entscheid unter\nKosten- und Entschädigungsfolge aufzuheben und die Baubewilligung der Politischen\nGemeinde X.__ (Beschwerdebeteiligte) vom 20. März 2018 mit folgender Auflage zu\nbestätigen:\n\n\"Die Fensterfläche des Raumes \"Abstell\" im Attikageschoss (gemäss eingefügten\nPlanausschnitt) ist auf ein Lichtmass von maximal 0.16 m2 zu reduzieren.\"\n\n"}