{"Signatur": "SG_VGN_001", "Spider": "SG_Publikationen", "Datum": "2019-11-21", "PDF": {"Datei": "SG_Publikationen/SG_VGN_001_B-2018-235_2019-11-21.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-gerichte-detail?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=6539&type=1563347022&cHash=80a555c24a1e5a1277dcde3ed3061889", "Checksum": "562f1a9d8f2828e0433cfd9c8e782ba8"}, "Scrapedate": "2024-05-27", "Num": ["B 2018/235"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht 21.11.2019 B 2018/235"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht 21.11.2019 B 2018/235"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht 21.11.2019 B 2018/235"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo Verwaltungsgericht "}], "ScrapyJob": "446973/74/22", "Zeit UTC": "27.05.2024 04:33:39", "Checksum": "0d51079e8cdb242e75a4860240e3a53a", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid St.Gallen Verwaltungsgericht 21.11.2019 B 2018/235\n\n(act. G 12/9/9). Dagegen erhoben unter anderen A.__ und B.__ beim Baudepartement\nam 22. Dezember 2010 Rekurs (act. 12/9/10 f.). Am 16. Mai 2011 reichte das\nStrasseninspektorat einen Amtsbericht ein (act. 12/9/13). Am 25. August 2011 führte\ndas Baudepartement einen Augenschein durch (act. 12/9/14). Mit Entscheid vom\n26. Juni 2013 wies das Baudepartement den Rekurs kostenpflichtig ab, soweit es\ndarauf eintrat (act. 12/9/17). Gegen diesen Entscheid erhoben unter anderen A.__ und\nB.__, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Christoph Bürgi, am 12. Juli 2013 Beschwerde\nbeim Verwaltungsgericht. Mit Entscheid B 2013/153 vom 24. März 2015 hiess das\nVerwaltungsgericht die Beschwerde teilweise gut, soweit es darauf eintrat. Der\nangefochtene Entscheid wurde aufgehoben und die Sache im Sinn der Erwägungen zur\nkorrekten Verfahrensabwicklung und zu neuem Entscheid an die Gemeinde C.__\nzurückgewiesen.\n\nA.c.\nAm 5. November 2015 legte die Gemeinde C.__ im Baulinienplan F.__-bächli den\nGewässerraum (Art. 36a des per 1. Januar 2011 revidierten Bundesgesetzes über den\nSchutz der Gewässer [Gewässerschutzgesetz]; GSchG, SR 814.20; Art. 41 der\nGewässerschutzverordnung [GSchV, SR 814.21] vom 4. Mai 2011) angepasst an das\nunveränderte Strassenprojekt fest (act. G 12/9/2 und Bericht in act. G 12/9/3 S. 7-10).\nGegen den öffentlich aufgelegten Baulinienplan erhoben A.__ und B.__ Einsprache. Am\n25. Juli 2016 widerrief das Tiefbauamt des Kantons St. Gallen (TBA) die\nwasserbauliche Sondernutzungsbewilligung nach Art. 9 des Gesetzes über die\nGewässernutzung (sGS 761.1, GNG) vom 6. November 2013 und erteilte die\nBewilligung für die Strassendurchlässe (in Kenntnis der Einsprache) erneut (act. G\n12/9/35). Das Amt für Natur, Jagd und Fischerei (ANJF) widerrief die fischereirechtliche\nBewilligung vom 11. Juli 2013 am 3. August 2016 und bewilligte (in Kenntnis der\nEinsprache) die vom Strassenprojekt betroffenen Durchlässe erneut (act. G 12/9/34).\nDer Gemeinderat wies hierauf mit Beschluss vom 8. September 2016 die Einsprache\ngegen den Baulinienplan, gegen das Strassenprojekt, gegen die Zulässigkeit der\nEnteignung und gegen den Teilstrassenplan im Sinn der Erwägungen ab und eröffnete\nden Entscheid zusammen mit der wasserbaurechtlichen Sondernutzungsbewilligung\nund gewässerschutzrechtlichen Ausnahmebewilligung vom 25. Juli 2016 für die\nStrassendurchlässe sowie der fischereirechtlichen Bewilligung vom 3. August 2016 als\nGesamtentscheid (act. G 12/9/36). Den gegen diesen Gesamtentscheid am 5. Oktober\n2016 erhobenen Rekurs (act. G 12/1, 12/5) wies das Baudepartement, nachdem es mit\nden Verfahrensbeteiligten am 16. Juni 2017 einen Augenschein durchgeführt hatte (act.\nG 12/16 f.), mit Entscheid vom 10. Oktober 2018 ab (act. G 2).\n\n© Kanton St.Gallen 2024 Seite 4/21\nPublikationsplattform\nSt.Galler Gerichte\n\nB.\n\nB.a.\nGegen diesen Entscheid erhob Rechtsanwalt Bürgi für A.__ und B.__ mit Eingabe vom\n29. Oktober 2018 Beschwerde (act. G 1). In der Beschwerdeergänzung vom 13.\nDezember 2018 (act. G 8) stellte er den Antrag, der Rekursentscheid vom 10. Oktober\n2018 sei aufzuheben, unter Kosten- und Entschädigungsfolge (zuzüglich\nMehrwertsteuer).\n\nB.b.\nIn der Vernehmlassung vom 18. Januar 2019 beantragte die Vorinstanz Abweisung der\nBeschwerde. Zur Begründung verwies sie auf den angefochtenen Entscheid (act. G\n11). Die Beschwerdegegnerin beantragte in der Vernehmlassung vom 28. Januar 2019\nAbweisung der Beschwerde, soweit darauf einzutreten sei. Zur Begründung verwies sie\nauf den Rekursentscheid, nahm zusätzlich zu Vorbringen in der Beschwerde Stellung\nund reichte weitere Unterlagen (E-Mail, schriftliche Bestätigung Anstösser) als\nBeweismittel ein (act. G 14 f.).\n\nB.c.\nDer Rechtsvertreter der Beschwerdeführer protestierte in der Eingabe vom 7. Februar\n2019 gegen die von der Beschwerdegegnerin eingereichten Unterlagen und\nbeantragte, diese seien aus dem Recht zu weisen (act. G 17). Die Beschwerdegegnerin\nverzichtete auf eine Stellungnahme hierzu (act. G 21). Mit Eingabe vom 1. März 2019\nnahm der Rechtsvertreter der Beschwerdeführer ergänzend Stellung (act. G 22 f.) und\nreichte weitere Akten ein (act. G 23). Im Schreiben vom 6. März 2019 lehnte der\nAbteilungspräsident des Verwaltungsgerichts den Antrag, die von der\nBeschwerdegegnerin zusätzlich eingereichten Unterlagen seien aus dem Recht zu\nweisen, ab (act. G 25).\n\nB.d.\nAm 10. September 2019 genehmigte das Amt für Raumentwicklung und\nGeoinformation (AREG) den Baulinienplan F.__-bächli vom 5. November 2015 (act. G\n34 und G 12/9/2). Den Teilstrassenplan D.__-Strasse hat das Baudepartement bereits\nam 12. November 2013 genehmigt (act. G 12/9/1, 17.2).\n\nB.e.\nAm 26. September 2019 führte das Verwaltungsgericht mit den Verfahrensbeteiligten\neinen Augenschein an Ort durch. Zum Protokoll des Augenscheins (act. G 36) äusserte\nsich der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers mit Eingabe vom 21. Oktober 2019\n(act. G 38) und reichte weitere Akten (act. G 39) sowie eine Kostennote (act. G 40) ein.\n\n© Kanton St.Gallen 2024 Seite 5/21\nPublikationsplattform\nSt.Galler Gerichte\n\nB.f.\nAuf die Vorbringen der Verfahrensbeteiligten in den Eingaben des vorliegenden\nVerfahrens wird, soweit für den Entscheid relevant, in den nachstehenden Erwägungen\neingegangen.\n\nDarüber zieht das Verwaltungsgericht in Erwägung:\n\n"}