Das Verwaltungsgericht hat noch unter der alten, bis 31. Dezember 2000 geltenden Verordnung zum GVG (nGS 22-65, abgekürzt aVV zum GVG) entschieden, dass es für die Beurteilung der Frage, ob ein Hochwasser- oder Überschwemmungsschaden vorliege, von entscheidender Bedeutung sei, wie das Wasser seinen Weg ins Gebäude gefunden habe. Wasser, das sich von der Oberfläche her in ein Gebäude ergiesse, verursache einen Elementarschaden. Gelange hingegen das Wasser auf andere Weise in ein Gebäude, liege in der Regel kein versicherter Elementarschaden im Sinne Art.