Jeder Schätzung wohnt eine gewisse Pauschalisierung und Ungenauigkeit inne; eine mathematisch exakte Bewertung von Liegenschaften ist gar nicht möglich. Die im Kanton St. Gallen angewendete Methode beruht auf gesamtschweizerisch anerkannten, von Expertenverbänden herausgegebenen Schätzungsregeln. Die im Schrifttum geäusserten Nachteile dieser Methode vermögen deren grundsätzliche Tauglichkeit, namentlich für die Bewertung von Einfamilienhäusern, nicht generell in Frage zu stellen. Die Rügen des Beschwerdeführers stützen sich im wesentlichen auf eine im Jahr 1999 erschienene Berner Dissertation (F.D. Scognamiglio, Methoden zur Immobilienbewertung im Vergleich).