{"Signatur": "SG_KGN_999", "Spider": "SG_Publikationen", "Datum": "2020-09-25", "PDF": {"Datei": "SG_Publikationen/SG_KGN_999_18-1078_2020-09-25.pdf", "URL": "https://publikationen.sg.ch/rechtsprechung-departemente-detail?tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bcontroller%5D=DownloadPdf&tx_diamjudicalsg_judicalpublicationpdf%5Bpublication%5D=167&type=1563347022&cHash=0303d845631cf44607faafd8472fd0d2", "Checksum": "100904fa021eacaea2b447b54ff747a3"}, "Scrapedate": "2024-05-27", "Num": ["18-1078"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "St.Gallen Sonstiges 25.09.2020 18-1078"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "St.Gallen Sonstiges "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Saint-Gall  "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "San Gallo  "}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Generalsekretariat Bau- und Umweltdepartement Bau- und Umweltdepartement"}], "ScrapyJob": "446973/74/22", "Zeit UTC": "27.05.2024 03:27:02", "Checksum": "274e15880ac437486b5e8967ba5b9d3e", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid St.Gallen Sonstiges 25.09.2020 18-1078\n\n Entscheid des Baudepartementes SG (Nr. 86/2020), Seite 8/16\ngeben (MUGGLI, a.a.O., Art. 24c N 35). Erweiterungen ausserhalb\ndes bestehenden Gebäudevolumens sind überdies in jedem Fall nur\nunter den Voraussetzungen von Art. 24c Abs. 4 RPG zulässig, d.h.\ndie entsprechenden Veränderungen am äusseren Erscheinungsbild\nmüssen für eine zeitgemässe Wohnnutzung oder eine energetische\nSanierung nötig oder darauf ausgerichtet sein, die Einpassung in die\nLandschaft zu verbessern. Ist keine dieser drei Voraussetzungen\nerfüllt, so sind mehr als geringfügige Veränderungen am äusseren\nErscheinungsbild nach dem Wortlaut von Art. 24c Abs. 4 RPG an\nsich nicht mehr zulässig – selbst wenn die Identität gewahrt bleibt\n(MUGGLI/PFLÜGER, Bestehende Wohnbauten ausserhalb der Bauzone, in: VLP-ASPAN, Raum & Umwelt 1/2013, S. 11 ff.).\n\n3.3.3 Das AREG ist in seiner Teilverfügung vom 13. Juli 2017 von\nfolgender Berechnung ausgegangen:\n\nZustand zum Zeitpunkt der massgeblichen Rechtsänderung\nBestand: 1. Juli 1972 m2\n\nAnrechenbare Brutto-Geschossfläche (aBGF) 0067\n\n- EG: 80 m²\n- OG: 57 m²\n\nBrutto-Nebenfläche (BNF) 161\n- UG: 24 m²\n- OG: 28 m²\n- DG: 57 m²\n- freistehende Wohn- 52 m² = 5.05 m * 6.85 m (EG) +\nNebenbaute: 2.5 m * 6.85 m (OG,\nNutzhöhe > 1 m)\n(Wurde in der Beurteilung\ndes AFU vom 5. Dezember 1994 nicht berücksichtigt.)\n\nTotal (aBGF + BNF) 298\n\nFlächenvergleich nach Art. 42 Abs. 3 Bst. b RPV\n(ohne Erweiterung Ferienhaus Vers.-Nr. 008)\nProjekt vom 12. Dezember 2016\n(inkl. Projekt vom 30. September 1994) m2\n\nAnrechenbare Brutto-Geschossfläche (aBGF) 173\n- EG: 101 m²\n- OG: 72 m²\n\nBrutto-Nebenfläche (BNF) 185\n- UG: 85 m²\n- EG: 24 m²\n- DG: 76 m²\n\nEntscheid des Baudepartementes SG (Nr. 86/2020), Seite 9/16\nTotal (aBGF + BNF) 358\n\nErweiterung aBGF\nanrechenbar\n(ohne Erweiterung Ferienhaus Vers.-Nr. 008)\nm2\n\nTotal Erweiterung aBGF (Max. 100 m2) [1] 36\n\nTotal Erweiterung aBGF (Max. 30 %) [1]\n(Erweiterung aBGF: Bestand aBGF) x 100 = 20 %\n\nErweiterung aBGF + BNF\nanrechenbar\n(ohne Erweiterung Ferienhaus Vers.-Nr. 008)\nm2\n\nTotal Erweiterung aBGF 36\n\nTotal Erweiterung BNF 24\n\nTotal Erweiterung (aBGF + BNF) (Max. 100 m2) [1] 60\n\nTotal Erweiterung aBGF + BNF (Max. 30 %)[1]\n(Erweiterung [aBGF + BNF]: [Bestand aBGF + BNF]) x 100 = 007 %\n[1] Maximale Erweiterung unter Vorbehalt der Einhaltung des Kriteriums der Identität\n\nDie anrechenbare Bruttogeschossfläche aBGF setzt sich zusammen\naus allen Geschossflächen inklusive der Mauer- und Wandquerschnitte, die dauerhaft für das Wohnen und Arbeiten genutzt werden\nkönnen, zuzüglich der zur Erschliessung der entsprechenden Wohnund Arbeitsräume dienenden Verkehrsflächen (vgl. Vollzugshandbuch des AREG, Stand August 2018, Ziff. C.3.6; Bundesamt für\nRaumentwicklung (ARE), Neues Raumplanungsrecht, Erläuterungen\nzur Raumplanungsverordnung und Empfehlungen für den Vollzug,\nBern 2001, Register V, \"Bewilligungen nach Artikel 24c RPG: Änderungen an zonenwidrig gewordenen Bauten und Anlagen\", Anhang 1,\nS. 21). Unter der Bruttonebenfläche BNF sind demgegenüber alle\nRäume zu verstehen, die nicht für den dauernden Aufenthalt von\nPersonen bestimmt und geeignet sind (wie Keller, Estrich, Waschküche, Heizung oder Einstellräume; vgl. Vollzugshandbuch AREG,\na.a.O., Ziff. C.3.6).\n\n3.3.4 Im Baubeschrieb vom 12. Dezember 2016, S. 7, wird vorgebracht, dass bei der Ermittlung der anrechenbaren Bruttogeschossfläche auch der Schopf Vers.-Nr. 006 berücksichtigt werden müsse,\nder ursprünglich im Erdgeschoss als Waschküche mit Badewanne\nund als Holzschopf und im Obergeschoss hauptsächlich als Büschelilager gedient habe. In der im Rahmen des Baubewilligungsverfahrens zum Ersatzbau des Wohnhauses Vers.-Nr. 005 erstellten Flächenberechnung des AFU vom 1. Dezember 1994 sei er nicht berücksichtigt worden. In der Aufstellung des AREG werden Erd- wie\nObergeschoss des Schopfes nun als BNF übernommen und miteinberechnet. Dies erscheint gerechtfertigt.\n\n"}