werden (vgl. BGer 4A_625/2015 E. 3.1; BSK ZPO-RÜEGG/RÜEGG, 3. Aufl., Art. 106 N 10). Letzteres kommt dabei mit Blick auf Art. 106 Abs. 1 und 2 ZPO dann nicht in Betracht, wenn gegen die verschiedenen einfachen Streitgenossen unterschiedliche Urteile ergehen (BGer 4A_444/2017 E. 6.3; BK-STERCHI, 2012, Art. 106 ZPO N 12; BSK ZPO-RÜEGG/RÜEGG, Art. 106 N 10 m.w.H.). Generell dürfte bei passiven einfachen Streitgenossen, die gegen ihren Willen zu solchen wurden, die anteilsmässige Kostentragung die Regel und die solidarische Haftung die Ausnahme bilden (BSK ZPO- RUGGLE, Art. 71 N 45; BK-GROSS/ZUBER, 2012, Art. 71 ZPO N 26;