BGer 5A_658/2014 E. 15.2; BGer 5A_376/2013 E. 8.1). Zur Beurteilung des seelischen Schmerzes ist auf einen Durchschnittsmassstab abzustellen, da nicht jeder Mensch gleich empfindet. Damit sich das Gericht überhaupt ein Bild von der Entstehung und Wirkung der Verletzung machen kann, hat der Kläger ihm die Umstände darzutun, die auf ein subjektiv schweres Empfinden schliessen lassen. Dass der Gefühlsbereich dem Beweis mitunter schwer zugänglich ist, entbindet den Verletzten nicht davon, diesen Beweis anzutreten (BK-BREHM, 4. Aufl., Art. 49 OR N 22; BGE 120 II 97 E. 2.b; BGer 5A_658/2014 E. 15.2; BGer 5A_376/2013 E. 8.1).