Weiter mag es in der Tat nicht ganz korrekt sein, wenn im Bericht davon die Rede ist, dass die KESB Linth den Abklärungsbericht des Regionalen Beratungszentrums Uznach "ignoriert" habe. Aus dem Zusammenhang kann und muss der kritische Betrachter jedoch schliessen, dass die KESB Linth den Abklärungsbericht berücksichtigte, diesem aber nicht folgen wollte, weil er ihrer Ansicht nach nicht dem neuen gesetzlichen Leitbild der gemeinsamen elterlichen Sorge entsprach ("Doch die KESB stellt sich quer. Diese Regelung widerspreche den neuen Vorstellungen der gemeinsamen elterlichen Sorge, begründet sie" [kläg.act. 113]; vgl. auch kläg.act. 109, S. 5).