Der Hintergrund der Fremdplatzierung und die weiteren Entwicklungen im Fall 'Samuel' werden im Bericht aber derart unvollständig und tendenziös geschildert, dass der unbefangene Durchschnittsleser zwangsläufig einen falschen Eindruck von der Sachlage gewinnen und die Massnahme der KESB Linth ebenfalls als untragbar, unmenschlich oder sogar barbarisch betrachten musste. So werden die Umstände, welche die KESB Linth zur Fremdplatzierung veranlasst hatten, gerade einmal in einem Satz kurz angerissen ("Der Grund, […], war ihre Weigerung, Samuel dem Kindsvater und Ex- Partner an den Wochenenden zu überlassen").