Problematisch im Hinblick auf eine allfällige Rechtfertigung wäre denn auch weniger die in dieser Aussage zum Ausdruck kommende Wertung, sondern die Darstellung im zweiten Abschnitt des Berichts ("Grossmutter zählt nicht"), wonach die KESB Linth an der mütterlichen Betreuung zu zweifeln begonnen habe, weil die Mutter zu 100 Prozent gearbeitet und die Grossmutter tagsüber auf 'Samuel' geschaut habe. Dadurch wird dem Leser ein komplett falsches Bild von den Beweggründen der KESB Linth vermittelt, zumal die Arbeitstätigkeit der Kindsmutter wahrlich kein Faktor war und eines der Hauptprobleme gerade im Verhalten der Grossmutter verortet wurde, womit diese