Presseäusserung bei einem Durchschnittsleser ankommt, nämlich nicht als Tatsachenfeststellung zu behandeln, sondern als Rechtsfrage bzw. als ihr gleichgestellte Folgerung aus der allgemeinen Lebenserfahrung zu prüfen (BGer 5A_76/2018 E. 2; BGer 5A_658/2014 E. 7.2.2; BGer 5A_376/2013 E. 3.2). Dies geschieht von Amtes wegen (Art. 57 ZPO; vgl. BGE 143 III 297 E. 6.7.1). Folglich mag es nützlich sein, wenn sich die Parteien dazu äussern, doch sind derartige Ausführungen in den Rechtsschriften entbehrlich (vgl. dazu GLASL, DIKE-Komm-ZPO, 2. Aufl., Art. 57 N 5; BK-KILLIAS, Art. 221 ZPO N 42; LEUENBERGER, ZPO Komm., Art. 221 N 47).