O., § 4 N 88; aber auch BGer 5A_195/2016 E. 5.1; BGer 5A_975/2015 E. 5.1) von verletzenden Presseäusserungen – wozu auch Leserbriefe zählen, unabhängig davon, ob der Leserbriefverfasser oder das publizierende Organ ins Recht gefasst wird (BGE 106 II 92 E. 2 f.; BGer 5A_489/2012 E. 2.6.1) – folgende Grundsätze herausgebildet, wobei zwischen der Mitteilung von Tatsachen (Tatsachenbehauptungen) einerseits und deren Würdigung (Werturteile) andererseits unterschieden wird (vgl. zur im Einzelfall schwierigen Abgrenzung HAUSHEER/AEBI- MÜLLER, a.a.O., N 12.103 ff.; illustrativ BGer 5A_195/2016 E. 5.7 und BGE 127 III 481 E. 2.c/cc und d):